Abfall und Abfallwirtschaft
Nach 1990 war die Nutzung der vorhandenen Altdeponien bei der Neuordnung der Abfallwirtschaft und zur Gewährleistung der Entsorgungssicherheit unverzichtbar. Nachdem kurzfristig hunderte Deponien geschlossen wurden, bildeten die verbleibenden 68 Deponien das Rückgrat der Brandenburger Abfallwirtschaft. Vorerst blieb die Deponierung das zentrale Entsorgungsverfahren.
Seit dem Jahr 1992, in dem in Brandenburg Abfallbilanzen erstellt werden, konnten die deponierten Abfallmengen stetig von vier auf etwa eine halbe Million Tonnen verringert werden. Verantwortlich dafür sind neben der Abfallvermeidung vor allem die Abfallverwertung und die seit 2005 erfolgende Restabfallbehandlung, die in Brandenburg flächendeckend durch stoffstromspezifische Verfahren erfolgt. Insgesamt gibt es im Land inzwischen über 700 Abfallverwertungs- und -behandlungsanlagen. Die Ablagerung der verbleibenden Restabfälle erfolgt landesweit auf nur noch sechs Deponien.
Durch die zunehmende stoffliche Verwertung, die Herstellung hochwertiger Ersatzbrennstoffe aus heizwertreichen
Abfallanteilen, die Deponierung ausschließlich reaktionsarmer Abfälle sowie die Erfassung und anteilige Verwertung des
Deponiegases bei über 50 Deponien trägt die Abfallwirtschaft im Land Brandenburg inzwischen auch maßgeblich zum Klima- und Ressourcenschutz bei.
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Abfallwirtschaftsbehörden
Vorträge
06.12.2011
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Referat 52, Andreas Müntner, Tel.: 0331/ 866 -7306, Fax: 0331/ 866 -7241, E-Mail: Andreas.Muentner@MUGV.Brandenburg.de


Siedlungsabfallbilanz 2010
Landesbilanz für gefährliche Abfälle 2010
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