Tack: Impfschutz bei Kindern und Jugendlichen nicht vernachlässigen ( 23.04.2010 )
Potsdam – Anlässlich der morgen beginnenden Europäischen Impfwoche appellierte Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) an Brandenburger Eltern für einen ausreichenden Impfschutz ihrer Kinder zu sorgen. „Die beste Möglichkeit, Mädchen und Jungen frühzeitig vor Infektionskrankheiten zu schützen, ist eine altersgerechte Schutzimpfung“, sagte Tack heute in Potsdam. Diese wichtige Vorsorge dürfe auf keinen Fall vernachlässigt werden.
Sie forderte die Eltern auf, regelmäßig zu prüfen, ob der aktuelle Schutz ihrer Kinder ausreichend ist oder Auffrischungsimpfungen notwendig sind. Dazu könnten die Kinder- und Hausärzte aufgesucht oder auch die Angebote der Gesundheitsämter während der Impfwoche genutzt werden. Die Europäische Impfwoche findet vom 24. April bis zum 1. Mai 2010 statt.
Die Gesundheitsministerin verwies darauf, dass Brandenburg bundesweit bei den Impfraten der Kinder und Jugendlichen einen Spitzenplatz einnehme, was vor allem dem gemeinsamen Engagement von niedergelassenen Ärzten und dem Öffentlichem Gesundheitsdienst auf diesem Gebiet zu verdanken sei. So liegen im Jahr 2009 im Land Brandenburg die Impfraten der Einschüler für Keuchhusten bei 97,4 Prozent und für Diphtherie bei 97,7 Prozent.
Gleichwohl gelte es auch in der Mark, noch Impflücken insbesondere bei Wiederholungsimpfungen zu schließen. Diese betreffen neben Diphtherie und Keuchhusten vor allem die Auffrischungsimpfung gegen Tetanus.
Tack machte auch auf zwei Brandenburger Projekte aufmerksam, mit denen langfristig die Impfbereitschaft gefördert werden soll. Das Projekt www.schuetzdich.de will über die Impfaufklärung im Biologieunterricht und auch via Internet insbesondere Jugendliche für die notwendigen Schutzimpfungen motivieren. Mit dem Projekt „Sterntaler“ sollen vor allem Eltern und das pädagogische Personal in Kitas dafür gewonnen werden, auf eine frühzeitige und vollständige Grundimmunisierung bei den Kindern zu achten.
Weitere Informationen:
www.schuetzdich.de
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Referat 02 "Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Kooperation", Alrun Kaune-Nüßlein, Tel.: 0331/ 866 -7016, E-Mail: Alrun.Kaune-Nuesslein@MUGV.Brandenburg.de


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