Gewässerschutz und Wasserwirtschaft
Brandenburgs Gewässernetz mit 33.000 km Fließgewässern und 3.000 Seen ist über Jahrhunderte hinweg verändert worden. Auch kleinere Flüsse wurden seit dem 17. Jahrhundert schiffbar gemacht und durch Kanäle weiter vernetzt. Auf dem ältesten Wasserstraßennetz Deutschlands fand der Fernhandel zwischen Elbe, Schlesien und Ostpreußen statt, Berlin wurde mit Baustoffen, Heizmaterial und Agrarprodukten versorgt. Großflächige Meliorationen führten zur Be- oder Entwässerung landwirtschaftlich genutzter Gebiete.
Dennoch ist Brandenburg reich an naturnahen Gewässerlandschaften, weil alte Wasserwege nicht mehr genutzt werden, weil sie in waldreichen Regionen oder in Schutzgebieten liegen.
Der Wasserhaushalt ist angespannt. Jahresniederschläge zwischen 500 und 760 mm sind die geringsten in Deutschland. Eine flächendeckende Staubewirtschaftung verhindert bei Regenarmut Abflüsse.
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07.01.2010
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung Wasser- und Bodenschutz, Referat 61, Kathrin Kulze, Tel.: 0331 / 866-7337, E-Mail: Kathrin.Kulze@MUGV.Brandenburg.de


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