Reden
Dr. Daniel Rühmkorf, Staatssekretäram 01.02.2010
Grußwort anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Rehaklinik für Kinder und Jugendliche in Brandenburg/Hohenstücken
Sehr geehrte Vorstandsvorsitzende Frau Dr. Spielmann,
sehr geehrte Oberbürgermeisterin Frau Dr. Tiemann,
sehr geehrte Herren Engel, Fischer und Dr. Köhler,
Liebe Kinder, Meine sehr geehrten Damen und Herren,
Herzliche Grüße unseres Ministerpräsidenten und von Ministerin Tack.
Kinder sind das Wertvollste in unserer Gesellschaft. Ohne Kinder kann eine Gesellschaft nicht existieren; nur der Nachwuchs kann das Fortbestehen der Gesellschaft garantieren.
Wir alle, ob wir nun eigene Kinder haben oder im Kreis der Familie, der Freundschaften oder in der Nachbarschaft, wir müssen ihnen für ihre Entwicklung alles geben, was wir möglich machen können.
Und dazu gehört neben Liebe und Fürsorge auch eine bestmögliche gesundheitliche Versorgung. Nach Unfällen mit Nervenbeteiligung, Gehirnhautentzündungen oder angeborenen neurologischen Störungen kommt der Reha eine besondere Bedeutung zu. Diese Reha-Klinik - von der es in dieser Form - deutschlandweit keine 10 gibt, hilft dabei.
Sie schließt die Lücke zwischen akut medizinischer Versorgung und Langzeittherapie, um Behinderungen zu vermeiden beziehungsweise den Umgang mit der Behinderung zu lernen. Deshalb besonderer Dank den Steuerzahlern, denn die Bundesrepublik Deutschland und das Land Brandenburg haben mit öffentlichen Mitteln diese Reha-Klinik zu über 90 Prozent finanziert.
Dahinter stehen natürlich aber auch Akteure, Menschen die beim Bund und im Land sich seit 1992 für die Idee dieser Reha-Klinik und deren Umsetzung eingesetzt haben und die sich fast alle im Trägerverein Neurologischen Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche e. V. wiederfinden.
Besonders gedenken möchte ich dem früheren und leider bereits verstorbenen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit Karl Jung, der sich auch nach dem Ausscheiden aus dem öffentlichen Dienst sehr aktiv im Trägerverein engagiert hatte.
Persönlich danken kann ich aber heute allen anderen "Mitmacherinnen und Mitmachern". Insbesondere den drei Frauen, die seit der ersten Stunde dabei waren.
Frau Dr. Spielmann, der ehemaligen Bürgermeisterin der Stadt Brandenburg, die mit ihrem damaligen Mitarbeiter Herrn Gmirek alles dafür getan hat, um die Klinik hier in der Stadt Brandenburg zu realisieren; Frau Kleinert, Staatssekretärin im Ruhestand und Frau Dr. Steppuhn, bis 2008 Leiterin der Gesundheitsabteilung des Landes Brandenburg, die beide hoch engagiert dank ihrer Persönlichkeit und ihres Engagements den Trägerverein zum tragen gebracht haben und in den Mitgliederversammlungen mit ihrer Kompetenz für viele sinnvolle Anregungen gesorgt haben.
Dank selbstverständlich auch den gesetzlichen Kostenträgern, die durch ihre Mitgliedschaft im Trägerverein außerhalb ihres originären Aufgabenspektrums sich der Verantwortung für ihre Versicherten und deren Kinder in besonderer Art bewusst sind.
Da es über das Leistungsvermögen des Trägervereins hinaus gegangen wäre, wurde vor über 10 Jahren die Wittgensteiner Kliniken Allianz - heute HELIOSkliniken - ausgewählt, diese besondere Reha-Klinik zu betreiben. Auch Ihnen als Betreiber herzlichen Dank.
Beide Hauptverantwortlichen, Verwaltungsdirektor Herr Fischer und Chefarzt Herr Dr. Köhler haben zusammen mit der Pflegedienstleitung von Anfang an, seit nunmehr 10 Jahren, dieses Haus zum Wohle der Kinder und Jugendlichen, deren Eltern und zum Wohle der hier beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ruhigen Händen und umsichtigen Köpfen geführt. Auch Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank!
Sie alle, die Mitglieder des Trägervereins, die Unternehmensleitung für dieses Haus und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitte ich in ihrem Bemühen um die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen nicht nachzulassen. Und alles was möglich ist, jeder in seinem Aufgabenfeld, zu tun, damit diese herausragende Reha-Klinik die in sie gesetzten Erwartungen weiterhin erfüllen kann.
Alles zum Wohle unserer Kinder; damit sie weiterhin nach ihrer medizinischen und beruflichen Rehabilitation lebensfrohe und glückliche Mitglieder in unserer Gesellschaft bleiben und voll im Leben stehen können. Gleichzeitig müssen Menschen mit Behinderungen ihren Platz in der Mitte und nicht am Rand der Gesellschaft erfahren. Sie brauchen neben den Hilfen von besonderen Einrichtungen Unterstützung im Alltag. Barrierefreiheit, gemeinsame Bildungs- und Freizeitangebote, gesellschaftliche Anerkennung sind dabei einige Stichworte. Wir als Landesregierung sehen uns in der Pflicht, Menschen mit Behinderung Hilfen anzubieten.
Deshalb, wenn es mal irgendwie "klemmen" sollte, das MUGV mit seinen Mitarbeitern inklusive meiner Person werden ihnen - so gut wir es können - zur Seite stehen!
Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Fest!
Vielen Dank!
(es gilt das gesprochene Wort)
01.02.2010


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