
Gesundheitsziele, Versorgung
- Gesundheitsziele
- "Bündnis Gesund Aufwachsen"
- Fachtagung zu "Gesund älter werden in Brandenburg"
- Gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum
- Safe Region Brandenburg
- Organspende
- onkologische Versorgung
- Charta zur Betreuung Sterbender

Die Landesgesundheitspolitik in Brandenburg trägt dazu bei, dass die Bürger gesund aufwachsen, leben, wohnen, arbeiten, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und in Würde sterben können. Dieser Beitrag
kann nur im Zusammenwirken mit zahlreichen Akteuren innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens erbracht werden.

Netzwerk Bündnis Gesund Aufwachsen
Das Netzwerk Bündnis Gesund Aufwachsen (BGA) ist der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen verpflichtet. Mehr als 60 staatliche und nichtstaatliche Akteure haben sich auf Initiative und unter Vorsitz des Gesundheitsministeriums zusammengeschlossen, um die gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen im Land Brandenburg zu analysieren, Defizite in der Prävention, der Früherkennung, Frühförderung sowie der ambulanten und stationären pädiatrischen Versorgung aufzudecken und gemeinsam Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung der Angebote zu vereinbaren. Mitglieder sind unter anderem die Landesärztekammer, die Kassenärztliche Vereinigung, Fachverbände der Ärzte und Therapeuten, Leiter pädiatrischer Kliniken und Abteilungen, Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände, freie und öffentliche Träger von Einrichtungen sowie kommunale Ämter und Ministerien.
Die inhaltliche Arbeit wird in fünf Arbeitsgruppen realisiert:
- Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung
- Frühe Hilfen und Pädiatrische Versorgung
- Seelische Gesundheit
- Unfall- und Gewaltprävention
- Mundgesundheit
Netzwerk
Bündnis Gesund Aufwachsen in Brandenburg
Pressemitteilung "Tack: Mehr Aufmerksamkeit für Kindergesundheit" vom 24. November 2010

Resümee/Ausblick zur Fachtagung
"Gesund älter werden in Brandenburg"
Das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz führte am 5. Mai 2011 in Potsdam die Fachtagung "Gesund älter werden in Brandenburg" durch. Ziel dieser Veranstaltung war es, Probleme, Hilfebedarfe, Handlungsfelder und Akteure aus Sicht von Professionellen, Ehrenamtlichen und natürlich älteren Bürgerinnen und Bürgern zu identifizieren, um im nächsten Schritt (geplant für das 1. Quartal 2012) das Brandenburger Bündnis Gesund Älter Werden zu gründen.
"Gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum"
Eine qualitativ hochwertige gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum
liegt der Landesregierung besonders am Herzen. Auf der Webseite
www.arzt-in-brandenburg.de
werden Möglichkeiten des Lebens und Arbeitens in
Brandenburg für medizinische Nachwuchskräfte dargestellt. Dazu gehören
verschiedene Unterstützungsangebote, einschließlich finanzieller Art.
Das Land Brandenburg engagiert sich gemeinsam mit anderen Bundesländern für den Erhalt des solidarischen Krankenversicherungssystems und die Schaffung von guten Rahmenbedingungen in der gesundheitlichen Versorgung. Die Brandenburgische Landesregierung unterstützt die an der Gesundheitsversorgung beteiligten Leistungserbringer, Leistungsträger, Körperschaften und Verbände. Sie bringt die Partner im Gesundheitswesen zusammen und fördert systematisch den Erfahrungsaustausch. Bei den Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der demografischen Entwicklung geht es nicht allein um die Nachbesetzung von ambulanten Arztsitzen, sondern auch um die Fachkräftesicherung in Krankenhäusern und Gesundheitsämtern der Landkreise und kreisfreien Städte. Eine ausführliche Darstellung finden Sie im Strategiepapier des Gesundheitsministeriums.
Strategiepapier zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung in Brandenburg
Zusammenfassung
"Fachtagung zur Zukunft der Allgemeinmedizin" vom 11. November 2011
Das Land Brandenburg wurde als erstes Bundesland Ende 2009 von der WHO als "Safe Region - Sicheres Brandenburg" zertifiziert und ist dem Netzwerk der Safe Communities beigetreten. Die Safe Communities sind ein Zusammenschluss von derzeit über 200 Gemeinden, Städten und Regionen auf allen Kontinenten der Erde. Ihr gemeinsames Ziel ist es, ihre Bürgerinnen und Bürger durch eine zielgerichtete Prävention wirksam vor Unfällen, Gewalt und Selbstverletzungen in ihrem gesamten Lebensumfeld zu schützen.
Safe Region
Flyer Safe Region, Gemeinsam in Brandenburg - aber sicher!
Gesundheitsbericht: Sicheres Brandenburg - auf dem Weg zur Safe Region
Safe Region - Jahresbericht 2010 in deutsch, in englisch
Safe Community Fachtagung am 5. Oktober 2011 in Cottbus:
Weniger Verletzungen durch Unfälle und Gewalt in Cottbus - Die Stadt will
sicherer werden
Für den Einzelnen, die Familie und die Angehörigen erscheinen die meisten Verletzungen als Schicksal. Wenn man aber das gesamte Verletzungsgeschehen in einer Stadt betrachtet, sieht es anders aus. Verletzungen sind vermeidbar. Das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (MUGV), die Brandenburgische Technische Universität (BTU), das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) sowie das CTK hatten in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Gesundheitsziele für Brandenburg in das Carl-Thiem-Klinikum (CTK) in Cottbus eingeladen.
Zusammenfassung der Fachtagung
Organspende - Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.
Eine Entscheidung zur Organspende ist lebenswichtig. Sie ermöglicht den Patienten auf der Warteliste die Rettung und ein Weiterleben. Nach wie vor werden in Deutschland nicht genügend Organe gespendet, um allen Wartelistepatienten helfen zu können. Dabei kann ein einzelner Organspender bis zu sieben schwerkranken Menschen helfen.
Organspende - Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.
Broschüre
zum Thema Organspende - eine Information des MUGV
und der Techniker Krankenkasse
Oberstes Ziel der onkologischen Versorgung im Land Brandenburg ist die Optimierung der Qualität von Vorsorge, Früherkennung sowie Versorgung und Nachsorge bei Krebskranken.
Qualitätskonferenz Onkologie Land Brandenburg (QKO)

Charta zur Betreuung Sterbender
Die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen standen im
Mittelpunkt einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
(DGP), des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV) und der
Bundesärztekammer (BÄK). 50 gesellschaftlich und gesundheitspolitisch
relevante Institutionen haben zwei Jahre lang an einem runden Tisch die
"Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen"
ausgearbeitet. Es wurden fünf Leitsätze formuliert, die zur Erfüllung der
Bedürfnisse dieser Menschen beitragen sollen.
Am 17. August 2010 wurde die Charta verabschiedet und am 8. September
in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Ministerin Anita Tack unterzeichnete
die Charta im Dezember 2010. Mit der Unterzeichnung der Charta zur Betreuung
schwerstkranker und sterbender Menschen erklärt das Ministerium für Umwelt,
Gesundheit und Verbraucherschutz, dass es die Ziele und Inhalte der "Charta
zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen" mit trägt und sich
somit im Sinne der Charta für die Verbesserung der Situation schwerstkranker und
sterbender Menschen, ihrer Familien und der ihnen Nahestehenden in Brandenburg einsetzt.
Charta zur Betreuung Sterbender
Weitere Informationen:
Patientenrechte
Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg
Brandenburger Initiative - Gemeinsam gegen Aids
Ausbau Krebsnachsorge
LUGV, Abteilung Gesundheit - Gesundheitsberichterstattung
www.arzt-in-brandenburg.de
Gemeinsame Erklärung - Nationale Gesundheitsziele
Forum Gesundheitsziele Deutschland
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
29.11.2011
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung Gesundheit, Referat 21, Bettina Baumgardt, Tel.: 0331/ 866-7610, E-Mail: Bettina.Baumgardt@MUGV.Brandenburg.de



Seite drucken