Hinweis: brandenburg.de hat seine Internet-Seiten auf barrierefreien Zugriff optimiert und verwendet deshalb standardisiertes CSS (Stylesheets). Sollte Ihr Browser dieses nicht korrekt anzeigen, unterstützt er nicht die üblichen Webstandards. Weitere Informationen finden Sie hier.
Foto: MUGV-Fotoarchiv

Klimaschutz

in english po polsku

Durch menschliche Aktivitäten nahm die bodennahe mittlere globale Lufttemperatur in den letzten 40 Jahren um 0,7 Grad zu. Der globale Meeresspiegel stieg zeitgleich um 10 bis 25 cm an.

Eine der Hauptursachen liegt in der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Energieträger, die überwiegend fossilen Ursprungs sind. Das dabei entstehende Kohlendioxid (CO2) verändert die Zusammensetzung der Erdatmosphäre so, dass sie sich stärker als in vorindustrieller Zeit infolge der Sonneneinstrahlung erwärmt. Mit einer Verweildauer von etwa 100 Jahren in der Atmosphäre ist CO2 weltweit mit 50 Prozent an den anthropogenen, d.h. von Menschen verursachten, Treibhausgasemissionen beteiligt.

Die Verantwortung des Landes Brandenburg für den Klimaschutz ergibt sich u.a. aus seinen hohen CO2-Emissionen pro Einwohner. Ursache dafür ist die Verbrennung von fast 40 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr zur Stromversorgung für den Eigenbedarf des Landes und die Versorgung anderer Bundesländer und Nachbarstaaten. Die Stromerzeugung auf Braunkohlebasis verursacht je erzeugter Kilowattstunde sehr hohe CO2-Emissionen. Deshalb ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen die herausragende Aufgabe im Klimaschutz für Brandenburg.

Brandenburgs Klimaschutzziele sind aus den oben angeführten Gründen die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent und die angestrebte Reduzierung um weitere 35 Prozent bis zum Jahr 2030 gegenüber dem Jahr 1990.

Zur Umsetzung dieser Ziele stehen in Brandenburg die Steigerung der Energieeffizienz, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, der Emissionshandel und zukünftig möglicherweise die Abscheidung und Deponierung von CO2 aus Rauchgasen als Instrumente zu Verfügung.

Für eins der wichtigsten politischen Instrumente, die verstärkte Nutzung erneuerbaren Energien, hat im Land das Umweltressort federführend die Verantwortung. Bis 2020 ist es das Ziel des Landes, den Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch auf 20 Prozent (= 120 PJ) zu steigern.

Weitere Informationen:
weitere Informationen  Energiestrategie 2020 
weitere Informationen  Maßnahmekatalog Klima  
weitere Informationen  Integriertes Klimaschutzmanagement  
weitere Informationen  Daten zum Integrierten Klimaschutzmanagement
weitere Informationen  Minderung energiebedingter Treibhausgasemissionen
weitere Informationen  Emissionshandel 
weitere Informationen  Erneuerbare Energien
weitere Informationen  Energieeffizienz - Ökologisches Bauen


25.05.2011

Kontakt:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Referat 53, Kerstin Ochmann, Tel.: 0331/ 866 -7353, Fax: 0331/ 866 -7241, E-Mail: Kerstin.Ochmann@MUGV.Brandenburg.de