
Gesundheitsberichterstattung/Infektionsschutz
Infektionsreport 2012 des Landes Brandenburg
Welche Infektionskrankheiten sind im Land Brandenburg am häufigsten? Wie kann ich mich vor ihnen schützen? Lassen sich die Brandenburger impfen? Der jetzt erschienene "Infektionsreport 2012" informiert über das Infektionsgeschehen in den letzten zehn Jahren in Brandenburg.
Ziel des Berichtes ist es, eine fundierte Bestandsaufnahme zum Vorkommen bedeutender Infektionskrankheiten in der Brandenburger Bevölkerung sowie zum Impfschutz der Brandenburgerinnen und Brandenburger vorzulegen. Der Report zeichnet dazu ein umfassendes Bild des Infektionsgeschehens im Land Brandenburg während der letzten 10 Jahre und damit seit Einführung des neuen Bundes-Infektionsschutzgesetzes. Das Thema "Infektionskrankheiten" wird dabei über die Analyse der Meldezahlen hinausgehend als Thema der Gesundheitsberichterstattung betrachtet.
Im farbigen, 90 Seiten umfassenden und viele Grafiken und Karten enthaltenden Bericht werden Daten aus dem Meldewesen, den Reihenuntersuchungen der Gesundheitsämter, der Krankenhaus- und Todesursachenstatistik und Daten aus repräsentativen Erhebungen übersichtlich dargestellt und bewertet. Die Frage "Wo liegen wir im Vergleich zu anderen Bundesländern?" wird durch bundesweite Vergleiche anschaulich beantwortet. Informationen über die europäische Situation ergänzen das Bild. Aber auch Hinweise für den persönlichen Schutz, übersichtliche Steckbriefe wichtiger Krankheitserreger und Hinweise auf zukünftige Handlungsbedarfe bietet die Publikation.
Die Zusammenfassung zeigt, dass Infektionskrankheiten für die Brandenburger und Brandenburgerinnen weiterhin eine bedeutende Rolle spielen. So nehmen Erkrankungen durch multiresistente Erreger zu und stellen eine besondere Herausforderung dar. Auch ist verstärktes Engagement erforderlich, um den Impfschutz, besonders von Jugendlichen und Erwachsenen, zu verbessern. Der vorliegende Bericht macht deutlich, dass Brandenburg beim Infektionsschutz auf einem guten Weg ist, jedoch noch weitere Anstrengungen nötig sind.
Weitere Informationen:
Infektionsreport 2012
Pressemitteilung: "Infektionsreport 2012: Bestandsaufnahme und Schlussfolgerungen"
14.03.2012
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Abteilung Gesundheit, Referat G 2, Dipl.-Med. Detlef Berndt, Tel.: 033 702/ 71 170, E-Mail: Detlef.Berndt@LUGV.Brandenburg.de


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