
Naturpark Nuthe-Nieplitz - Regionalentwicklung
Landwirtschaft
Ökologische Landnutzung
Vertragsnaturschutz
Über 53 Prozent der Naturparkfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Die
Niederungen von Nuthe und Nieplitz waren früher weiträumig Überschwemmungen
ausgesetzt und wurden bereits seit dem 18. Jahrhundert melioriert. Heute werden
diese Flächen in Landschafts- und Naturschutzgebieten meist als Wiesen und
Weideland mit extensiver Rinder- oder Pferdehaltung bewirtschaftet. Im Süden
des Naturparks sind vorwiegend große konventionelle Agrarbetriebe mit
Stallhaltung von Milchkühen und Schweinen zu finden.
Überregional bekannt ist das Spargelanbaugebiet rund um Beelitz. Zwischen Mitte April und Ende Juni dreht sich hier alles um das edle Stangengemüse. Für den "Beelitzer Spargel" werden in den letzten 10 Jahren vor allem Sorten angebaut, die beregnet werden müssen.
Der Roggen wird trotz schlechter Erlöse von den Landwirten der Region angebaut, da er auch noch auf den ertragsärmeren Sandböden wächst. Die Motormühle Steinmeyer in Luckenwalde und die Obermühle Röthel in Gottsdorf verarbeiten das Getreide der Region. In den Mühlen des Naturparks erhalten Besucher Mehle, Brotbackmischungen und Informationen zur gesunden Ernährung.
Hofläden und Direktvermarkter gibt es in fast jedem Dorf. Eine ausführliche Übersicht gibt die Broschüre "Markplatz Naturpark".
10.03.2011
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Beelitzer Str. 24, 14947 Nuthe-Urstromtal, OT Dobbrikow, Referat GR 6 Naturpark Nuthe-Nieplitz, Hubertus Meckelmann, Tel.: 033732/ 5060, E-Mail: np-nuthe-nieplitz@lugv.brandenburg.de


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