
Naturpark Stechlin-Ruppiner Land - Natur & Landschaft
Pflanzen
Pflanzengeografisch ist der Naturpark ein Übergangsgebiet zwischen dem atlantischen und kontinentalen Florengebiet Europas. Die Vielfalt der Geländeformen und Böden hat eine hohe Mannigfaltikgkeit an Pflanzengesellschaften hervor gebracht. Weit verbreitet sind die Rotbuchen- und Rotbuchen-Traubeneichenwälder auf ihren natürlichen Standorten. In den Buchwäldern findet man typische Arten wie Hain-Rispengras, Finger-Segge, Haar-Hainsimse, Wald-Veilchen, Wald-Segge und Efeu.
In den Klarwasserseen wachsen für diesen Lebensraum charakteristische Arten wie Armleuchteralgen, Alpen-Laichkraut, Glänzendes Laichkraut und wechselblättriges Tausendblatt.
In den Mooren wachsen Sumpf-Porst, Sonnentau, Wollgras, Schlamm-Segge sowie Röhrichte und Großseggen-Rieder. In den zwergstrauchreichen Kiefernbeständen und Buchen-Eichen-Wäldern finden sich Schatten-Blume, Rippen-Farn, Heidelbeere und Preiselbeere. In Erlenbrüchen und auf Feuchtwiesen kommen Rasen-Segge, Bach-Nelkenwurz, Schlangen-Knöterich, Sumpf-Pippau, Alpen-Hexenkraut und verschiedene Orchideenarten hinzu.
An wenigen wärmebegünstigten Standorten, wie den Nordhängen am Roofensee, der Törnsee-Rinne, am Nehmitzsee und auf den Hügeln der Traden-Wiesen wachsen Heide-Günsel, Sandstrohblume, Karthäuser-Nelke und Nordisches Labkraut. Wiesen-Salbei und Berg-Segge erreichen im Gebiet ihre nordwestliche Verbreitungsgrenze.
07.06.2007
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Am Friedensplatz 9, 16775 Stechlin OT Menz, Referat GR 1 Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, Gudrun Quietzsch, Tel.: 03 30 82 / 407 - 0, Fax: 03 30 82 / 407-15, E-Mail: NP-Stechlin-Ruppiner-Land@LUGV.Brandenburg.de


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