
Naturpark Stechlin-Ruppiner Land - Tourismus
Wasserwandern mit dem Kanu
Von Stendenitz nach Neuruppin (14 km)
Von Rheinsberg nach Zechlinerhütte (6,5 km)
Von Lindow nach Zermützel (12 km)
Von Rheinsberg nach Zippelsförde (18 km)
Fisch-Kanu-Pass in Fürstenberg (Havel)
Die Gewässer des Naturparks bieten viele Möglichkeiten für Wasserwanderer. Auf einigen Gewässern gibt es Einschränkungen, z.B. Paddelverbote zu bestimmten Zeiten oder bei zu geringen Wasserständen. Die Regeln und Verbote sorgen für einen naturverträglichen Wassertourismus und schützen die letzten Lebensräume für seltene Arten wie Bachneunauge und Kleine Flussmuschel vor Beeinträchtigungen. Sie sollten deshalb unbedingt beachtet werden.
Von Stendenitz nach Neuruppin (14 km)
Startpunkt ist der Zeltplatz des Zermützelsees bzw. die Waldschänke Stendenitz. Vorbei an dem Örtchen Zermützel führt die Route durch den
Tetzensee zum Molchowsee. Eine kurze Rast in Mochlow sollte zur Besichtigung des Glockenturms genutzt werden. Das Café Malech lädt zu einem
Besuch ein. Gestärkt geht es weiter zur Schleuse Neumühle. Hier wird stündlich geschleust oder man benutzt die Slipanlage. Den Rhin abwärts
kommt man nach Alt Ruppin, dem ehemaligen Sitz der Grafen von Arnstein. Lohnenswert ist die Besichtigung der St. Nikolaikirche. Am Bollwerk
gibt es eine Anlegemöglichkeit. Nach diesem kurzen Abstecher erreicht man den 14 km langen Ruppiner See. Nach ca. 5 km endet die Tour am
Neuruppiner Bollwerk.
Von Rheinsberg nach Zechlinerhütte (6,5 km)
Startpunkt ist der Bootsverleih an der Obermühle, direkt am Parkplatz Rhinpassage in Rheinsberg. Sie dauert etwa 3,5 Stunden und beginnt auf dem Grienericksee. Am Rheinsberger Schloss entlang paddelt man in Richtung Forsthaus Boberow und von dort aus durch den Kanal auf den Rheinsberger See. Auf der links gelegenen Remusinsel kann gerastet werden. Die Fahrt geht weiter durch die Verbindung zum Schlabornsee nach Zechlinerhütte. Ein Besuch in der Alfred-Wegener-Gedenkstätte ist ein schöner Abschluss der Tour.
Von Lindow nach Zermützel (12 km)
Die Paddeltour startet vom Gudelacksee in Richtung des märkischen Rhins und führt stromabwärts am Möllensee vorbei bis zum Zermützelsee. Von dort aus kann ein Abstecher über das Rottstielfließ zum Tornowsee nach Boltenmühle und zurück unternommen werden. Diese Gewässer sind für Motorboote, mit Ausnahme der Fahrgastschifffahrt, gesperrt. Eine kurze Rast zur Einkehr in den Gasthof Boltenmühle oder für einen Spaziergang den Binenbach entlang nach Binenwalde sollte unbedingt eingeplant werden.
Von Rheinsberg nach Zippelsförde (18 km)
Da der Rheinsberger Rhin die einzige Nord-Südverbindung zwischen Lindow und Rheinsberg ist, hat er eine große Bedeutung für den Kanusport. Der romantische Fluss mit seinen unterschiedlichen Uferausbildungen und mit einer fast unberührt scheinenden Natur zieht jeden in seinen Bann. Flussabwärts geht’s von Rheinsberg über Zechow und Rheinshagen nach Zippelsförde.
Zum Schutz der sensiblen Natur des Rheinsberger Rhins sind folgende Regeln unbedingt zu beachten:
- Für eine ungestörte Vogelbrut und Laichentwicklung der Fische besteht ein Fahrverbot vom 1. November bis 14. Juni
- Fahrverbot bei einem Pegel kleiner 65 cm an der Obermühle in Rheinsberg; Pegeltelefon zur Abfrage des Wasserstandes: 033082/ 40716
- Nachtfahrverbot von 19.00 – 09.00 Uhr
- Verbot für Kanadier. Befahrung nur mit 1er und 2erKajaks
- Fahrverbot gegen die Strömung
- Betretungsverbot des Bachbetts
- Rasten ist nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt.
15.05.2009
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Am Friedensplatz 9, 16775 Stechlin OT Menz, Referat GR 1 Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, Gudrun Quietzsch, Tel.: 03 30 82 / 407 - 0, Fax: 03 30 82 / 407-15, E-Mail: NP-Stechlin-Ruppiner-Land@LUGV.Brandenburg.de


Seite drucken