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Naturpark Uckermärkische Seen - Regionalentwicklung


Fischerei

Neben der Jagd ist die Fischerei die älteste Form der Landnutzung. Gerade in der seenreichen Uckermark hat sie auch heute noch eine große wirtschaftliche Bedeutung. Im Naturparkgebiet bewirtschaften insgesamt sieben Fischereibetriebe fast die gesamte Gewässerfläche. Ohne Nutzung sind lediglich 170 Hektar in drei Naturschutzgebieten.

Neben der herkömmlichen Gewässerfischerei werden auch intensive Aquakulturen wie Teichwirtschaft und Intensivhaltung mit Zufütterung betrieben. Daraus resultieren Gewässerbelastungen durch Nährstoffe aus Futterresten, Kot, Ammoniak und Sauerstoffzehrung. Besonders problematisch ist diese Situation, weil sich ein Großteil dieser Produktionsstandorte innerhalb von bestehenden bzw. geplanten Naturschutzgebieten befindet.

Durch die intensive Befischung der Feinfische Hecht und Zander besteht in den meisten Gewässern ein Ungleichgewicht im Verhältnis von Fried- und Raubfischen. Nachteilig ist auch der recht hohe Bestand an nicht heimischen Fischarten wie Silber-, Marmor- und Graskarpfen in vielen Naturparkgewässern, für die es keinen Markt gibt. Sie verdrängen heimische Arten.

Die intensive Angelnutzung insbesondere der Tonstiche im Raum Zehdenick-Mildenberg führt zur Übernutzung dieser Gewässer.



28.08.2007

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Referat GR 1 Naturpark Uckermärkische Seen, Roland Resch, Tel.: 039 888/ 645 -45, Fax: 039 888/ 645 -55, E-Mail: Roland.Resch@LUGV.Brandenburg.de