
Naturpark Uckermärkische Seen - Regionalentwicklung
Landwirtschaft
Grünland
Bewirtschaftete Wiesen und Weiden, befinden sich im Naturpark vorwiegend auf Niedermoorstandorten. Die Naturparkverwaltung fördert im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten die Extensivierung der Grünlandflächen.
Dazu gehört:
- eine dem Standort und dem Bewirtschaftungszyklus angepasste Wasserhaltung;
- Verzicht auf Umbruch und Neuansaat von Grünland, denn Dauergrünland bildet eine größere Artenvielfalt heraus;
- die Begrenzung der Tierbesatzdichte und -dauer, bzw. relativ späte Mahdtermine, um einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten der Wiesen bessere Existenzbedingungen zu bieten;
- die Einschränkung, bzw. der völlige Verzicht auf mineralische Düngung.
Die in der Regel mit einer derartigen Bewirtschaftung verbundenen Ertragseinbußen werden Landwirten finanziell erstattet. Diese Ausgleichszahlung ist die Gegenleistung für den Erhalt oder die Verbesserung des Landschaftsbildes, der Grund- und Oberflächenwasserqualität, der Artenvielfalt und der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes.
Kleinflächig werden im Naturpark historische Nutzungsformen von Grünland, beispielsweise die Streuwiesennutzung nachvollzogen, um an besonders wertvollen Standorten speziell an diese Nutzungsformen angepasste Tiere und Pflanzen zu erhalten.
28.08.2007
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Referat GR 1 Naturpark Uckermärkische Seen, Roland Resch, Tel.: 039 888/ 645 -45, Fax: 039 888/ 645 -55, E-Mail: Roland.Resch@LUGV.Brandenburg.de


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