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Naturpark Westhavelland - Natur & Land


Pflanzen

In den Niederungen werden bedingt durch die im Jahreslauf stark schwankenden Wasserstände, das Vorhandensein verschiedener Bodentypen und besonders durch das flachwellige Bodenrelief vielfältige, unterschiedlich ausgeprägte Standortbedingungen geschaffen. Im Zusammenspiel mit den verschiedenen Landnutzungsformen führt dies zu charakteristischen Vegetationsformen, die zahlreichen Pflanzenarten entsprechende Lebensbedingungen bieten. Darunter befinden sich viele Arten der Roten Liste.

Charakteristisch sind Feucht- und Auenwiesen mit den aufeinander folgenden Blühaspekten im Frühjahr. Im April beginnen die sattgelb blühenden Sumpfdotterblumen, dann folgen die weißen Teppiche des Wiesenschaumkrautes und später der wieder gelb blühende Hahnenfuß mit ausgedehnten roten Fluren der Kuckuckslichtnelke. In den Stromtalwiesen wachsen hier und da noch die sibirische Schwertlilie, der Lungenenzian, Klappertopf und die Färberscharte. Auf kleinen Feuchtwiesenstandorten wachsen neben dem Schlangenknöterich und der Bachnelkenwurz verschiedene Orchideenarten. Sonnenexponierte nährstoffarme Dünen dagegen überraschen mit schönen Grasnelkenfluren, Sandstrohblume und Blauschillerrasen. Und nur noch an ganz wenigen Stellen ist die Kuhschelle zu finden.


11.09.2007

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Referat GR 1 Naturpark Westhavelland, Claudia Hesse, Tel.: 033 872/ 743 -15, Fax: 033 872/ 743 -12, E-Mail: np-westhavelland@lugv.brandenburg.de