
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft - Natur & Landschaft
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Etwa 180.000 Jahre ist es her, das die Saale-Eiszeit bis nach Südbrandenburg vorgedrungen ist und die Landschaft geformt hat. Der letzte Vorstoß der Saale-Eiszeit schuf den Lausitzer Grenzwall im Norden des Naturparks. Südlich davon bildete sich das Kirchhain-Finsterwalder Becken mit eiszeitlichen Seen durch das vom Grenzwall abfließende Schmelzwasser. Die älteren Endmoränen der Hohenleipischer Hochfläche verhinderte den Abfluss und das Schmelzwasser staute sich zwischen den beiden Endmoränenzügen. Später schuf das Wasser einen Durchbruch durch die Endmoränen zum Urstromtal der Schwarzen Elster hin. In diesem Durchbruch fließt noch heute die Kleine Elster.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts bestand die Schwarze Elster aus einem dichten Netz von Flussarmen und Inseln. Das Ufer säumten Röhricht und Grauweiden. Mächtige Auwälder wuchsen in der Elsterniederung. Immer wieder kam es zu Überschwemmungen der angrenzenden Gebiete.
Am 7. April 1852 wurde auf Drängen der Bauern das Gesetz zur Melioration der Niederung der Schwarzen Elster beschlossen. Von den einstigen Flussarmen und der vielfältigen Vegetation ist heute kaum noch etwas zu erkennen. Heute findet man im Auenbereich vorwiegend extensive Wiesen- und Weidenbewirtschaftung. Auch die eiszeitlich entstandenen natürlichen Seen sind inzwischen längst verlandet.
09.10.2007
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Am Markt 20, 04924 Bad Liebenwerda, Referat GR 6 Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Cordula Schladitz, Tel.: 035 341/ 615 -15, Fax: 035 341/ 615 -14, E-Mail: np-niederlausitzer-heidelandschaft@lugv.brandenburg.de


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