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Der Wärmespeicher (links) mit den Fernwärmeleitungen 
(Foto: A. Hass, Ruppin-Consult GmbH)

Hoher Wirkungsgrad der Energiegewinnung durch Kraft-Wärme-Kopplung im Biomasseheizkraftwerk

Angesichts des hohen Wirkungsgrades der Energiegewinnung durch moderne Technik zur Kraft-Wärme-Kopplung und der regionalen Versorgung mit Erneuerbaren Energieträgern leistet die Stadt Hennigsdorf einen wesentlichen Beitrag zur sicheren, preiswerten und ökologischen Wärmeversorgung seiner Einwohner.

Das Biomasseheizkraftwerk Hennigsdorf hat eine elektrische Leistung von 2,3 MW und eine Wärmeleistung von 9,8 MW, es wird ausschließlich mit frischen Holzhackschnitzeln betrieben. Mit dieser Leistungskapazität kann die Wärmeversorgung der Stadt Hennigsdorf zu mehr als einem Drittel aus Biomasse gewährleistet werden.

Der jährliche Bedarf von ca. 30.400 Tonnen frischer Holzhackschnitzel soll aus der Region Berlin-Brandenburg und Polen bereitgestellt werden.

Anlagentechnik

Das Biomasseheizkraftwerk ist mit modernster Technik zur Kraft-Wärme-Kopplung auf der Basis eines Organic Rankine Cycle (ORC) - Prozesses ausgestattet. In der ORC-Anlage wird die anfallende Abwärme in elektrische Energie umgewandelt und kann im Unterschied zu anderen Heizwerken direkt genutzt werden. Die ORC-Anlage arbeitet im Vergleich zu herkömmlichen Wasserdampfkraftwerken mit geringeren Drücken und Temperaturen sowie mit Abgasreinigungsanlagen, die dem Stand der Umweltschutztechnik entsprechen.

 Biomasseheizkraftwerk Hennigsdorf, Kraftwerksgebäude, im Vordergrund Kamin und Schubböden mit Holzhackschnitzeln (Foto: A. Hass, Ruppin-Consult GmbH)  Blick auf das Kraftwerksgebäude mit der Brücke zum Funktionsgebäude, im Hintergrund der Wärmespeicher (Foto: A. Hass, Ruppin-Consult GmbH)

Genehmigungsverfahren

  • Die Anlage des Betreibers KPG Kraftwerks- und Projektentwicklungsgesellschaft Hennigsdorf mbH wurde mit einer Verfahrensdauer von rd. drei Monaten am 20. Mai 2008 fachbehördlich genehmigt.
  • Nach der Errichtungsphase begann im April 2009 der Probebetrieb.
  • Der Probebetrieb endete mit der amtlich vorgeschriebenen Inbetriebnahmeanzeige zum 6. Juli 2009.

weitere Informationen Pressemitteilung

08.10.2009

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Referat RW 3 - Anlagen- und Umweltüberwachung Region West 2, Lutz Schetterer, Tel.: 0 33 91/ 838-599, E-Mail: Lutz.Schetterer@LUGV.Brandenburg.de