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Agrar- und Umweltforschung

Forschung und Bildung im ländlichen Raum - gut gerüstet für die Zukunft?
MLUV evaluiert außeruniversitäre Agrarforschung und Agrarbildung

Das historische Erbe hinterließ Brandenburg eine reiche und breit gefächerte agrarische Forschungslandschaft. Die bearbeiteten Themen reichen von Tierzucht über Binnenfischerei und Honig bis hin zur Erforschung der Bergbaufolgelandschaften in der Niederlausitz - eine Vielfalt, die deutschlandweit ihresgleichen sucht.

Es ist jedoch selten zukunftsweisend, ein Erbe lediglich zu verwalten. Aus diesem Grund beschloss das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) Mitte des vergangenen Jahres, sieben der vom Ministerium geförderten Einrichtungen auf Herz und Nieren zu prüfen. Am 4. März 2009 wurde mit dem Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e. V. die letzte Vorortbegehung im Rahmen der Evaluierung beendet. In den nächsten Wochen werden Bewertungsberichte für die Einrichtungen erstellt und entsprechende Schlussfolgerungen gezogen.

Insgesamt wurden seit September 2008 folgende Einrichtungen evaluiert:

  • Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere Schönow e. V.
  • Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung e. V.
  • Institut für Binnenfischerei e. V. Potsdam-Sacrow
  • Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e. V. Finsterwalde
  • Lehranstalt für Gartenbau und Floristik Großbeeren e. V.
  • Milchwirtschaftliche Lehr- und Untersuchungsanstalt Oranienburg e. V.
  • Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e. V.

Die Evaluierungskommissionen arbeiten unter der Federführung des MLUV und werden durch externe Sachverständige, Vertreter aus den Wissenschaftlichen Beiräten der Einrichtungen und mitfinanzierender Bundesländer sowie die Verantwortlichen aus den Fachreferaten des MLUV unterstützt.

Das Ministerium benötigt für seine Aufgabenerledigung wissenschaftliche Grundlagen, die größtenteils von den außeruniversitären Agrarforschungseinrichtungen im Land Brandenburg erbracht werden.

Die Einrichtungen bieten eigene Lehrgänge und Praktika an und tragen damit zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, zum Erfolg der Betriebe und Unternehmen sowie zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der ländlichen Räume bei.

Diese Beiträge auch langfristig zu sichern, die Forschungs-, Service-, Beratungs- und Bildungsleistungen im Geschäftsbereich des MLUV systematisch und dauerhaft zu stärken sowie die Einrichtungen bei einer zukunftsweisenden Profilierung und Ausrichtung der Forschungsschwerpunkte zu unterstützen, ist zentrales Anliegen dieser Evaluierung.


09.03.2009

Kontakt:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Abteilung Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten, Referat 26, Dr. Gundula Herwig, Tel.: 0331 / 866 -7350, E-Mail: Gundula.Herwig@MLUV.Brandenburg.de