
Die Vogelschutzwarte Brandenburg
Vogelwarten und Vogelschutzwarten
Die drei deutschen Vogelwarten Hiddensee, Helgoland und Radolfzell betreiben in erster Linie ornithologische
Forschung und haben sich dabei auf unterschiedliche Fachgebiete spezialisiert.
Die Vogelschutzwarten hingegen sind auf der Ebene der
Bundesländer organisiert. Sie haben den konkreten ornithologischen Artenschutz zu koordinieren bzw. die fachlichen Grundlagen dafür zu schaffen.
Unsere Aufgaben
- Erarbeitung von Grundlagen für den Vogelschutz im Land Brandenburg
» Koordination von Forschung und wissenschaftlicher
Vogelberingung
» Langzeitbeobachtung (Monitoring) von Vogelbeständen und
Reproduktion - Erarbeitung von Artenschutzprogrammen und Roten Listen
- Umsetzung von Schutzstrategien für Vogelarten
» artbezogen (z.B. Großtrappe und Wiesenbrüter)
» themenbezogen (z.B. Vogelschutz an Freileitungen)
» gebietsbezogen (z.B. in den 27 EU-Vogelschutzgebiete (SPA)
in Brandenburg) - Umgang mit Vogelarten im Konfliktfeld und Artenschutzvollzug
- Zusammenstellung und Auswertung von Daten nach internationalen Konventionen u. a. der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten, EU-Vogelschutzrichtlinie, Afrikanisch-Eurasisches Wasservogelabkommen
Bei allen Arbeiten der Staatlichen Vogelschutzwarte hat das Zusammenwirken mit Naturschutz-, Landwirtschafts- und Jagdbehörden höchste Priorität und ist dabei genauso selbstverständlich wie eine enge die Kooperation mit vielen ehrenamtlich tätigen Ornithologen. Eine umfangreiche Zusammenarbeit besteht mit Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland.
Laufende Projekte
- Großtrappe
» Die Großtrappein Brandenburg
» Einstandsgebiete und Flugkorridore der Großtrappe
» Die Großtrappe - der märkische Strauß (Broschüre)
» Großtrappen-Vertragsstaatenkonferenz 2008
» Great Bustard Memorandum of Understanding
» Tagungsbericht
» Tagungsreport aus dem Sekretariat der Bonner Konvention
» German National Report 2008 - Erforschung und Schutz des Schreiadlers
- Auswirkungen von Windenergieanlagen auf die Vogelwelt und auf Fledermäuse
- Vogelschutz an Freileitungen
- Unterstützung des Projektes zur Wiederansiedlung des Fischadlers in Spanien
-
Internationale Schutzmassnahmen für den Seggenrohrsänger
»
Veröffentlichungsbeiträge
aus der Vogelschutzwarte
- Unveröffentlichte Materialien
Vögel in Deutschland 2010
Ein Faden wird zum Verhängnis
- Bindegarn gehört nicht in die Landschaft (Faltblatt) ![]()
Unsere Mitarbeiter erreichen Sie Montags bis Donnerstags in der Zeit von 9.00 - 15.00 Uhr. (Kontakt).
Außerhalb dieser Zeiten halten wir uns nach Absprache gern für Sie bereit.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir keine verletzten Tiere aufnehmen können.
Gern helfen wir weiter und beantworten Ihre Fragen.
Weitere Informationen

Tierökologische Abstandskriterien für die Errichtung vonWindenergieanlagen in Brandenburg (TAK)
Rote Liste und Liste der Brutvögel 2008
Dreißigjährige Geschichte der Vogelschutzwarte
EU-Vogelschutzgebiete
EU-Vogelschutzrichtlinie
Publikationen
des LUGV
Bürgerservice
Anfahrt zur Vogelschutzwarte
12.01.2012
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Abteilung Ökologie, Naturschutz, Wasser, Referat Ö2 - Natura 2000, Arten- und Biotopschutz / Staatliche Vogelschutzwarte, Torsten Langgemach, Tel.: 033 878/ 602 57, E-Mail: Vogelschutzwarte@LUGV.Brandenburg.de


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