
Brandenburgs Naturlandschaften - Natur & Landschaft
Landschaft
Tiere und Pflanzen
Naturschutz
Die Brandenburger Landschaft wurde grundlegend durch die Saaleeiszeit und die vor etwa 10.000 Jahren zu Ende gehende Weichseleiszeit geprägt.
Während der Eiszeiten drangen Gletscher von Norden nach Brandenburg vor. Schmelzwasser, Toteis und Wind formten die Landschaft und hinterließen Hügel, Seen, Rinnen, Niederungen und Sanderflächen. Während der Stillstandphasen wurde das vom Gletscher mitgeführte Geschiebematerial als Grundmoränen abgelagert. Durch Besiedlung, Rodung, Entwässerung, Urbarmachung und Nutzung entstand eine vielfältige und abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit zahlreichen Lebensräumen.
Die eindrucksvollsten Brandenburger Landstriche gehören zum Netz der Nationalen Naturlandschaften. Kiefer- und Buchenwälder, Seen und Moore neben ausgedehnten Flusstälern mit weiten Wiesen und Auenlandschaften prägen die dünnbesiedelte märkische Landschaft. Typisch ist der Wechsel von Feuchtgebieten und Sand. Trockene und wasserreiche Landschaften liegen eng beieinander.
Das Mosaik dieser vielfältigen Landschaftsformen bietet Nahrung, Schutz und Rückzugsmöglichkeiten für eine Vielzahl zum Teil gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Prominente Arten sind Elbebiber und Fischotter, Weiß- und Schwarzstorch und die Könige der Lüfte, See-, Schrei- und Fischadler.
29.06.2009
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Abteilung Großschutzgebiete, Regionalentwicklung, Malin Walther, Tel.: 033 34/ 66 -2650, E-Mail: Malin.Walther@LUGV.Brandenburg.de




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