Hinweis: brandenburg.de hat seine Internet-Seiten auf barrierefreien Zugriff optimiert und verwendet deshalb standardisiertes CSS (Stylesheets). Sollte Ihr Browser dieses nicht korrekt anzeigen, unterstützt er nicht die üblichen Webstandards. Weitere Informationen finden Sie hier.
Logo und Link zum Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Ein Land der Gegensätze finden wir in dem 587 Quadratkilometer großen Naturpark im Nordwesten der Niederlausitz. Den bewaldeten Höhen des Landrückens sind sumpfige Niederungen vorgelagert. Dazwischen liegen zahlreiche, meist kleine Dörfer, umgeben von Äckern und Wiesen. Der Naturpark besitzt eines der größten kaum zerschnittenen Waldgebiete im südlichen Brandenburg.

Besucherzentrum Gärtnereihaus (Foto: NP Niederlausitzer Landrücken) Im Kontrast dazu stehen die Bergbaufolgelandschaften. Die imposanten Hinterlassenschaften des 1991 eingestellten Kohleabbaus sind längst keine "Mondlandschaft" mehr. Durch Flutung der Bergbaurestlöcher und Wiederanstieg des Grundwassers sind sechs größere Seen entstanden oder werden in den nächsten Jahren ihren endgültigen Wasserstand erreicht haben. Daneben bilden sich etwa 30 kleinere Seen. Wertvoll für Tiere und Pflanzen sind auch die Dünen, Trockenrasen und Sandheiden auf ehemaligen Kippen.

Ein Netz von über 60 Kilometer Radwegen durchzieht die Bergbaufolgelandschaft. Während am Hindenberger, Stoßdorfer und Schönfelder See Naherholungsgebiete entstehen, wird über die Hälfte der Bergbaufolgelandschaft im Sinne der Natur saniert. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 30 Quadratkilometer für eine Entwicklung im Einklang mit der Natur erworben. Die Sielmann-Stiftung und Ranger der Naturwacht bieten Führungen an. So ist besonders die Rast von bis zu 70.000 Wildgänsen und bis zu 4.500 Kranichen im Herbst zwischen Luckau und Calau ein eindrucksvolles Erlebnis.

Bergbaufolgelandschaft (Foto: NP Niederlausitzer Landrücken) Auf dem Höllberghof bei Langengrassau kann der Besucher viel über die Geschichte der Landschaft erfahren. In dem Freilichtmuseum sind alte Haustierrassen ebenso zu erleben wie ein Bauerngarten mit vielen seltenen Gartenpflanzen. Sehenswert sind auch die Orte Luckau, Fürstlich Drehna und Altdöbern mit ihren historischen Bauten.

Wandern, Rad fahren, Tierbeobachtungen, Angeln und Baden sind gute Möglichkeiten, die Schönheit und Eigenart der Naturparkregion zu genießen. Im Besucherzentrum in Fürstlich Drehna und im Heinz Sielmann Naturparkzentrum Wanninchen kann man mehr über die Angebote des Naturparks erfahren.

Leiter des Naturparks ist Helmut Donath.

weitere Informationen  Themenbereiche
weitere Informationen  Regionalentwicklung 
weitere Informationen  Naturtourismus 
weitere Informationen  Natur & Landschaft 
weitere Informationen  Umweltbildung 
weitere Informationen  Forschung und Projekte
weitere Informationen  Steckbrief mit Übersichtskarte
weitere Informationen  Service
weitere Informationen  Heinz Sielmann Stiftung



07.07.2009

Kontakt:
Landesumweltamt Brandenburg, Referat GR 1 Naturpark Niederlausitzer Landrücken, Claudia Donat, Tel.: 035 324/ 305 -16, Fax: 035 324/ 305 -20, E-Mail: np-niederlausitzer-landruecken@lua.brandenburg.de