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Logo und Link zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

Leiterin des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe

Seit Dezember 2006 leitet Jeanette Fischer das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Die am 31. Januar 1964 geborene Rostockerin war vorher unter anderem für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Schutzgebiet zuständig.

Jeanette Fischer (Foto: Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg)Die diplomierte Journalistin mit Medienerfahrung bei Funk und Fernsehen arbeitet seit den frühen 90er Jahren für den Naturschutz und die Regionalentwicklung im Land Brandenburg. In der Entwicklungsgesellschaft Ringenwalde/Uckermark erarbeitete sie beispielsweise Marketingkonzepte zur touristischen Entwicklung.

Ab 1993 arbeitete Frau Fischer für die Landesanstalt für Großschutzgebiete und schrieb die Zeitungen für die noch im Aufbau befindlichen Gebiete Spreewald, Nationalpark Unteres Odertal und den damaligen Naturpark Elbtalaue.

Damals suchte die Landesanstalt für Großschutzgebiete, die inzwischen mit dem Landesumweltamt verschmolzen wurde, journalistische Unterstützung. Gemeinsam mit einem Kollegen entwickelte sie den „Adebar“, die Zeitung für die Großschutzgebiete im Land Brandenburg, die seit den Gründerjahren über Brandenburgs Großschutzgebiete informiert.

Seit 1995 arbeitet Frau Fischer im Naturpark Elbtalaue, der 1997 zum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe wurde.

Als Sachgebietsleiterin Öffentlichkeitsarbeit/Umweltbildung war sie an der Etablierung und Entwicklung des Gebiets beteiligt.

Immer setzt sie sich für die Information und Kommunikation mit der Bevölkerung ein. Sie steht für Transparenz und Beteiligung. Große Naturschutzprojekte wie das BMBF-Forschungsprojekt zur Deichrückverlegung bei Lenzen begleitete sie mit Medien, Kampagnen und Veranstaltungsreihen wie die „Tage der offenen Fläche“.

Für die Umsetzung des EU-LIFE-Projekts „Rambower Moor“ entwickelte sie die Sommertheater am Rambower Moor. Ihre Veranstaltungskonzepte wie die „Lange Nacht der Frösche“ im europäischen Storchendorf und die „Räubernacht mit Fledermäusen“, gemeinsam mit dem Kultur- und Tourismusbetrieb Wittenberge, setzten Maßstäbe in der Öffentlichkeitsarbeit der Großschutzgebiete des Landes Brandenburg. Um naturschutzfachliche Themen anschaulich zu vermitteln, steigt Frau Fischer vor Publikum selbst in die Rolle von Frau Marple und befragt Experten zu FFH und SPA.

Nach den Konflikten um die Ausweisung des Naturschutzgebiets „Wittenberger- Rühstädter Elbniederung“ stellte Frau Fischer wieder eine Basis für neue Kommunikationsbeziehungen in Rühstädt her und gründete die Geschichtswerkstatt Rühstädt. Über die Kommunikation von Alltagsthemen zum Leben in der Flusslandschaft stellte sie den Dialog im Storchendorf wieder her.

Das ist ihr Ansatz: Menschen in der Region die Ziele eines Biosphärenreservats zu vermitteln, die Menschen vor Ort an Projekten und Entwicklung zu beteiligen, Akzeptanz zu finden und zu stärken und den Kompromiss in Konflikten herzustellen.

Naturschutz soll lebendig sein, mit den Menschen vor Ort zu tun haben, regionale Identität und Lebensfreude stärken.

03.08.2010