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Naturpark Dahme-Heideseen - Regionalentwicklung

Entwicklung der Kulturlandschaft

weitere Informationen  Dörfer im Naturpark

Die Besiedlung des Dahme-Heideseengebietes reicht bis in die Steinzeit zurück. Wie Ausgrabungen bei Klein Köris beweisen, war die Gegend im 6.Jahrhundert von Germanen bewohnt. Sie wurden nach der Völkerwanderung von westslawischen Wenden abgelöst, die Rundlingsdörfer wie Streganz und Pätz gründeten. Ihre Siedlungen legten sie wegen der Fischgründe meist am Rand von Gewässern an. Dorfkern Gussow (Foto: NP Dahme-Heideseen)Daher besitzt die Fischerei in der Gegend eine lange Tradition. Fundstücke im Germanischen Dorf bei Klein Köris deuten auf einen regen Handel und auf jahrelanges, friedliches Zusammenleben zwischen germanischen und slawischen Stämmen hin.

Deutsche und holländische Feudalherren kolonisierten im 12. Jahrhundert das Gebiet. Die Burgen Storkow und Teupitz wurden errichtet. Neue Rodungsdörfer entstanden. Der Wald gewann, neben Landwirtschaft und Fischerei, zunehmend an Bedeutung.

Die Friederizianische Kolonisation im 18. Jahrhundert hinterließ Namen wie Philadelphia und Neu Boston – Dörfer in der großen Sumpflandschaft nördlich von Storkow. Später war es vor allem die Ziegelindustrie, die der Region zu einem Aufschwung verhalf.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Gebiet für die Erholung entdeckt und entwickelte sich zum beliebten Ausflugsziel für Großstädter.


08.11.2006

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Arnold-Breithor-Str. 8, 15754 Heidesee OT Prieros, Referat GR 6 Naturpark Dahme-Heideseen, Monika Jung, Tel.: 033 768/ 969 -0, Fax: 033 768/ 969 -10, E-Mail: Monika.Jung@LUGV.Brandenburg.de