
Naturpark Dahme-Heideseen - Projekte
EU-Life-Projekt
Sicherung
und Entwicklung der Binnensalzstellen Brandenburgs
Bauernkiefer
Schlossanlage
Briesen
Stintgraben

Wiesenmahd
Umweltbildung
Besucherzentrum Prieros
Bauernkiefer
Bauernkiefern sind ein Stück Brandenburger Kulturhistorie und spiegeln unser Verhältnis zum Wald wider. Naturliebhaber und Erholungssuchende lernen die Abwechslung durch die bizarr geformten Baumgestalten schätzen, regen sie doch ihre Phantasie an und bieten dem durch die „Linien und Geraden“ der Kiefernplantagen ermüdeten Auge willkommene Abwechslung. Im Naturpark Dahme-Heideseen sollen sie vor allem auf kleineren Flächen, auf denen eine Einbeziehung in Erholungs- und Bildungskonzepte möglich ist, erhalten werden.
Die langfristigen Waldumbau- und -pflegemaßnahmen werden gemeinsam mit Naturschützern und Forstfachleuten diskutiert und festgelegt.
Schlossanlage Briesen
Die 1912 errichtete Schloss- und Parkanlage bei Briesen ist ein spätes Beispiel der Wilhelminischen Epoche die in den 1870er Jahren begann und mit dem Ende des I. Weltkrieges zu Ende ging. Es ist vorgesehen, den Park behutsam zu rekonstruieren. Gemeinsam mit den regionalen Naturschutzeinrichtungen wurde ein Konzept erarbeitet, das beide Ansprüche vereint: Naturschutz und Parkerlebnis.
Der barocken Auffassung folgend, bilden Herrenhaus und Garten eine untrennbare Einheit miteinander. Der Garten ist die Fortsetzung der Hausräume auf horizontaler Ebene. Bei der Erarbeitung des Konzeptes wurde die ursprüngliche Planung beachtet.

Stintgraben
Ziele des Projektes sind die Entwicklung eines den standörtlichen Bedingungen entsprechenden, weitgehend naturnahen Wasserlaufs und die Anhebung der Grundwasserstände im Einzugsbereich des Grabens, jeweils unter der Berücksichtigung der Anforderungen des Natur- und Landschaftsschutzes.
Das Naturschutzgebiet Stintgraben befindet sich östlich von Klein Köris und hat eine Größe von etwa 110 Hektar. Im südlichen Bereich wurde der Stintgraben bereits 1993 renaturiert. Die Renaturierung der gesamten Stintgrabenniederung wird in den nächsten Jahren fortgesetzt.
Wiesenmahd
Bei der Wiesenmahd sind freiwillige Helfer jederzeit willkommen. Dank kontinuierlicher Wiesenpflege durch ehrenamtliche Naturschützer, Naturwachtmitarbeiter und über vertraglich gebundene Landwirtschaftsbetriebe hat sich das Vorkommen an Wiesenorchideen stabilisiert und teilweise sogar vergrößert.
Umweltbildung
In der Kindergruppe „Rudi Rotbein“ lernen Kinder auf spielerisch Art und Weise den Umgang mit der Natur.
Mit Lupe und Kescher ausgerüstet untersuchen Kinder gemeinsam mit der Naturwacht einen Tümpel. Tatkräftige Hilfe durch Kinder bekommen die Naturwachtmitarbeiter
bei der Betreuung von Amphibienzäunen.
27.11.2006
Landesumweltamt Brandenburg, Arnold-Breithor-Str. 8, 15754 Heidesee OT Prieros, Referat GR 6 Naturpark Dahme-Heideseen, Monika Jung, Tel.: 033 768/ 969 -0, Fax: 033 768/ 969 -10, E-Mail: Monika.Jung@LUA.Brandenburg.de


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