Hinweis: brandenburg.de hat seine Internet-Seiten auf barrierefreien Zugriff optimiert und verwendet deshalb standardisiertes CSS (Stylesheets). Sollte Ihr Browser dieses nicht korrekt anzeigen, unterstützt er nicht die üblichen Webstandards. Weitere Informationen finden Sie hier.
Logo und Link zum Naturpark Dahme-Heideseen

Naturpark Dahme-Heideseen - Natur & Landschaft

Tiere im Naturpark

weitere Informationen  Blutströpchen
weitere Informationen  Ameise
Zauneidechse (Foto: NP Dahme-Heideseen) weitere Informationen  Hornisse
weitere Informationen  Libelle
weitere Informationen  Moschusbock
weitere Informationen  Walker 
weitere Informationen  Moorfrosch
weitere Informationen  Ringelnatter
weitere Informationen  Rotbauchunke
weitere Informationen  Eichhörnchen
weitere Informationen  Fischotter
weitere Informationen  Reh
weitere Informationen  Wolfsmilchschwärmer
Blutströpchen (Foto: NP Dahme-Heideseen)weitere Informationen  Zitronenfalter
weitere Informationen  Eichelhäher
weitere Informationen  Specht

hochspringen Blutströpchen
Das Blutströpchen (Zygaena transalpina) hat seine Flugzeit im Juli und August. Es ist an warmtrockenen Stellen, auf Trockenrasen mit kalkigem Grund zu finden und hat eine Flügelspannweite von 3 cm. Wegen der stark gekrümmten Fühler wird es auch Widderchen genannt.

hochspringen Ameise 
Ameisenhaufen sollten aus Artenschutzgründen nicht zerstört werden. Wer will, kann die emsigen Tierchen auch aus der Ferne beobachten.

Hornisse (Foto: NP Dahme-Heideseen)hochspringen Hornisse
Die Hornisse (Vespa cabro) steht unter Naturschutz und ist die größte europäische Faltenwespe. Hornissenköniginnen werden 40 mm, die Arbeiterinnen dagegen nur 24 mm lang. Man glaubte früher, drei Hornissenstiche könnten einen Menschen, sieben ein Pferd töten. Darauf anspielend fragte LORIOT einmal: „Wussten Sie schon, dass der Biss eines einzigen Pferdes genügt, um eine Hornisse zu töten?“ ... die Angst an einem, spätestens nach drei Hornissenstichen zu sterben, geistert noch heute noch in vielen Köpfen und ist unbegründet (außer bei Insektenallergien).

hochspringen Libelle
Die Mosaikjungfrau (Brachytron hafniense) ist eine typische Tieflandlibelle . Sie bevorzugt Weiher und Seen mit schilfreichen Ufern. Da ihre Bestände überall rückläufig sind, gilt sie als gefährdet. In Mitteleuropa gibt es 5 800 Käferarten. Davon leben 3 000 im Wald, 1000 im oder am Holz. Innerhalb der Überfamilie Blatthornkäfer zählen 7 Arten zu den Schrötern oder Hirschkäfern (Lucanus cervus). Sie ernähren sich ausschließlich von Säften, die sie aus offenen Baumwunden insbesondere der Eichen lecken. Angelockt durch die Eichengerbsäure, versammeln sie sich hier an Frostrissen oder Wasserreiserstellen. Die Männchen werden bis zu 9 cm lang.

Walker (Foto: NP Dahme-Heideseen)hochspringen Moschusbock
Den Moschusbock (Aromia moschata) kann man u.a. an Wäldern, Anlagen, Alleen, Grünland; auf Blüten, Gebüsch, Sträuchern und Kräutern, an Baumstämmen, und –stümpfen, Klafterholz, Holzlagern, Gebäuden; manchmal an ausfließendem Baumsaft finden. Sandlaufkäfer (Cicindelidae) erjagen ihre Beute (Insekten, Spinnen, Würmer) blitzschnell im Lauf.

hochspringen Walker 
Der maikäferähnliche Walker (Polyphylla fullo) kommt auf Dünenstandorten vor. Aufgrund der hellen und dunklen Farbspielart nennt man ihn auch „Gerber“ oder „Müller“. Er ist das Logotier des Naturparks Dahme-Heideseen. Die Glattnatter (Coronella austriaca) ist 60 – 80 cm lang, ist tagaktiv und lebt ziemlich versteckt auf sandigem Heideland oder vegetationsarmen Biotopen z.B. Geröllhalden und Steinhaufen.

hochspringen Moorfrosch
Der Moorfrosch gehört zur Gruppe der braunfarbenen, mit einem dunklen Schläfenfleck versehenen Braun- oder Landfrösche. Diese Lurche sind außerhalb der Paarungszeit überwiegend Landbewohner. 

hochspringenMoorfrosch (Foto: NP Dahme-Heideseen) Ringelnatter
Die Ringelnatter (Natrix natrix) um die 120 cm – 200 cm lang, weitgehend tagaktiv und lebt in feuchten Biotopen.

hochspringen Rotbauchunke
Rotbauchunken (Bombina bombina) rufen meist im Chor. Das ziemlich musikalische, leicht melancholische „uh...uh...uh...“ ist in der Nacht und am Tag aber am deutlichsten abends zu hören. Die Zauneidechse (Lacerta agilis) lebt weitgehend am Boden und bevorzugt trockene Biotope, wie z.B. Feldränder, Straßenböschungen, Grasland mit vereinzelten niederen Büschen, Hecken aber auch Felder und Gärten.

hochspringen Eichhörnchen
Auf dem Speisezettel des Eichhörnchens (Sciurus vulgaris) stehen neben Eicheln, Bucheckern, Nüssen und Nadelbaumsamen auch Beeren, Beeren, Vogeleier, Insekten, Weichtiere sowie Knospen und Triebe. Gern leckt das Tier auch die süßen Ausscheidungen der Blattlauskolonien auf oder frisst Pilze, die es manchmal zum Trocken auf Äste spießt. Wird solch ein Pilz-Depot vergessen, wundern sich die Waldbesucher über diese „Baumpilze“. Für den Winter legt sich das Eichhörnchen in selbstgegrabenen Löchern, leeren Nestern, unter Steinen oder in Baumspalten zahlreiche Vorräte an. Da ein großer Teil der Samen vergessen wird und in der Erde liegen bleibt, beteiligt sich der Rotschopf ungewollt an der Verbreitung vieler Baum- und Straucharten.

hochspringen Fischotter (Foto: NP Dahme-Heideseen) Fischotter 
Fischotter (Lutra lutra) sind durch das wachsende Verkehrsaufkommen zunehmend gefährdet. Im Naturpark Dahme-Heideseen stehen deshalb seine letzten Rückzugsgebiete unter besonderem Schutz und sind für den Wassersport gesperrt. Auf der Groß Schauener Seenkette arbeitet die Naturparkverwaltung mit den ortsansässigen Fischern für einen nachhaltigen Otterschutz zusammen. Die Fischer unterstützen das Projekt, indem Sie in gefährdeten Gebieten auf Reusenfischerei verzichten.

hochspringen Reh
Geruchs- und Gehörsinn des Rehes sind hervorragend. Mit dem Windfang (Nase) können Rehe verdächtige Gerüche auf große Entfernungen wittern. Mit seinen Lauschern (Ohren) vermag ein Reh leiseste Geräusche zu vernehmen. Die Lichter (Augen) sind weniger leistungsfähig. Rehe sind farbenblind und können nicht räumlich sehen, nehmen allerdings die geringste Bewegung sofort wahr. Spitzmäuse (Soricidae) erkennt man leicht an der rüsselförmig verlängerten Nasenpartie und dem samtigen Fell. Sie haben eine Lebensdauer von etwa 18 Monaten. Das kleine Tierchen bringt eine große Bandbreite verschiedener Töne zu Gehör, die vom leisen zwitschern beim Umherlaufen bis zu zeternden Schreien bei Kampf und Abwehr reicht. Wegen des strengen Geruches werden sie von Katzen und Wieseln meist nicht gefressen. Gewölle der Schleiereule bezeugen jedoch, dass sie für diese ein Leckerbissen sind.

hochspringen Wolfsmilchschwärmer (Foto: NP Dahme-Heideseen)Wolfsmilchschwärmer
Der Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae) ist in Mittel- und Südeuropa und in Westasien bis nach Nordindien verbreitet und hat eine Flügelspanne von 55-75 mm. Vor Jahren gehörte er zu den am weitesten verbreiteten Schwärmern. Man konnte seine Raupen während der Erntezeit überall an grasbewachsenen Stellen finden, wo Zypressenwolfsmilch wuchs.

hochspringen Zitronenfalter
An lichten Wäldern und Waldrändern, seltener auf Wiesen und in Gärten ist der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) zu finden. Den Namen verdankt er seiner intensiven Gelbfärbung. Er ist von März bis Oktober zu beobachten, macht aber im Hochsommer eine Flugpause.. Mit einer Flügelspannbreite von 5 cm ist er kaum zu übersehen.

hochspringen Eichelhäher
Eichelhäher (Garrulus glandarius) sind besonders im Herbst, wenn sie in kleinen Trupps aus mehreren Familien unterwegs sind, unüberhörbar. Mit rauem, herrischem Warnruf reagieren sie auf alles, was ihnen irgendwie verdächtig vorkommt. Das hat den Vögeln hier und dort auch den Namen „Waldpolizei“ eingebracht. Weniger bekannt ist die unglaubliche Nachahmungsgabe für vielfältige Töne des Waldes. Im Gesang der Eichelhäher erscheint das katzenartige Miauen des Bussards ebenso wie das Knarren der Baumwurzel, das Quäken des Hasen oder das Fiepen des Rehkitzes. Damit vermögen sie uns nicht selten zu narren.Schwarzspecht (Foto: NP Dahme-Heideseen)

hochspringen Specht
In Brandenburg zählen die heimischen Schwarz-, Grün-, Grau-, Bunt-, Mittel- und Kleinspechte zur Unterfamilie der echten Spechte. Sie sind mit ihrem Meißelschnabel, der langen Zunge, dem Stützschwanz sowie ihrem Kletterfuß mit Hakenkralle und Wendezehe, die ihnen steigeisenartig ausgreifende Bewegungen ermöglicht, dem Waldleben hervorragend angepasst. Das Trommeln des Spechtes ist in drei Rhythmen zu hören: Einzelne, schwache Wirbel werden bei erwachendem Fortpflanzungstrieb auf dem jeweiligen Sitzplatz in der Nähe einer Höhle geschlagen, kurze Serien von drei bis fünf Wirbeln können als Paarungsaufforderung gelten. Auf den Höhepunkten seines Familienlebens, also beim Wohnungsbau, zur Paarung oder Eiablage sowie anlässlich des Schlupfes und Ausfliegens der Jungen, schlägt das Tier auf ausgewählten Resonanzhölzern lange Serien von fünf bis acht Wirbeln mit zehn bis zwanzig Schlägen. Sie sind bis 2000 m weit zu hören. Gute Trommelbäume und –äste, aber auch Blechdächer, Wetterfahnen, Turmspitzen oder sogar Alarmsirenen werden zu diesem Zweck oft jahrelang als „Xylophon“ genutzt.


20.02.2007

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Arnold-Breithor-Str. 8, 15754 Heidesee OT Prieros, Referat GR 6 Naturpark Dahme-Heideseen, Monika Jung, Tel.: 033 768/ 969 -0, Fax: 033 768/ 969 -10, E-Mail: Monika.Jung@LUGV.Brandenburg.de