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Naturpark Dahme-Heideseen - Natur & Landschaft

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Naturlehrpfad bei Selchow, Foto: NP Dahme-HeideseenWeite Kiefernwälder, die Täler des Fließgewässersystems der Dahme und wie Perlen eingestreut mehr als 100 Seen prägen die Landschaft des Naturparks. Im Kontrast zum Wasserreichtum stehen die mosaikartig vorhandenen Trockenbiotope wie Sandtrockenrasen, Heiden und Dünen.

Eine geologische Besonderheit sind die Salzwiesen mit typischen salzliebenden Pflanzenarten zwischen Kolberg und Storkow. Hier steigt durch Spalten im Untergrund salzhaltiges Wasser bis an die Erdoberfläche auf.

Die überwiegende Fläche im Naturpark ist mit Wald bedeckt. Meist sind es Kiefern mit ihren rotbraunen Stämmen, blaugrünen Nadeln und ihrem würzigen Duft, die das Waldbild bestimmen.

Die Gewässerflächen mit Röhrichten, Bruchwälder, Moore und Feuchtgrünländer sind Lebensraum für Sumpf- und Wasservögel. Besonders scheue Arten, wie der Kranich und die Große Rohrdommel finden in den unter Naturschutz stehenden Gebieten des Naturparks gut geeignete Brutplätze. See- und Fischadler sind hier ebenso heimisch wie der Fischotter.


20.02.2006

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Arnold-Breithor-Str. 8, 15754 Heidesee OT Prieros, Referat GR 6 Naturpark Dahme-Heideseen, Monika Jung, Tel.: 033 768/ 969 -0, Fax: 033 768/ 969 -10, E-Mail: Monika.Jung@LUGV.Brandenburg.de