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Biosphärenreservat Spreewald: Regionalentwicklung

Landwirtschaft

Gentechnikfreie Region Spreewald

Gemüse aus dem Spreewald (Foto: BR Spreewald)Das Image der Spreewaldregion, die natürliche Lebensmittel mit einer attraktiven Kulturlandschaft verbindet und daraus touristisches Potential entwickelt, ist aus Sicht einer Vielzahl von betroffenen Landwirten bei Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen in Gefahr. Dem aber ist durch die europäische Landwirtschaftspolitik und über die rechtliche Absicherung durch nationale Gentechnikgesetze der Weg bereitet. Die Region Spreewald strebt deshalb einen breiten Konsens zur gentechnikfreien Agrarproduktion auf freiwilliger Basis an.

Eine entsprechende Initiative zu einer gentechnikfreien Anbauregion Spreewald ging bereits im Februar 2004 von Landwirten im Biosphärenreservat Spreewald aus. Heute haben sich dieser Aktion 56 Unternehmen der Region angeschlossen und weisen damit ca. 24.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche aus. Allen landwirtschaftlichen Unternehmen steht es frei, sich mit ihren Nachbarbetrieben zum freiwilligen Verzicht des Einsatzes von gentechnisch verändertem Saatgut oder Futtermitteln zu verständigen. Einen möglichen Vertragsentwurf hält die Biosphärenreservatsverwaltung abrufbereit.



26.11.2009

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Referat GR 4 Biosphärenreservat Spreewald, Eugen Nowak, Tel.: 03542/ 8921 -0, Fax: 03542/ 8921 -40, E-Mail: br-spreewald@lugv.brandenburg.de