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Biosphärenreservat Spreewald: Regionalentwicklung

Landwirtschaft

Erhaltung der kleinteiligen Kulturlandschaft

Spreewaldbauer (Foto: BR Spreewald)Seit Beginn der 1990er Jahre wurden im Biosphärenreservat vielfältige Anstrengungen unternommen, die kleinteilige spreewaldtypische Landbewirtschaftung zu sichern, die die Kulturlandschaft Spreewald maßgeblich prägt. Ziel der (Förder-)Programme war und ist es, die Einzigartigkeit der Landschaft zu bewahren und die Spreewaldbauernhöfe als integralen Bestandteil und unverzichtbares Element dieser Kulturlandschaft zu erhalten und innovativ fortzuentwickeln.

Bislang ist der Erhalt eines Spreewaldhofes jedoch mit ständiger Abhängigkeit von öffentlichem Geld verbunden, denn allein über seine herkömmliche landwirtschaftliche Produktion kann er ökonomisch nicht überleben. Die vom Biosphärenreservat maßgeblich mit voran getriebene Gründung einer Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald soll der Region neue Finanzierungs- und damit Handlungsspielräume eröffnen, um die traditionelle, naturnahe Bewirtschaftung des Spreewaldes zu sichern. Denn diese erhält die einmalige Kulturlandschaft des Spreewaldes, das Kapital der Region.

So könnte sie zum Beispiel die Möglichkeit eröffnen, Besitzern von Höfen und Flächen finanziell zu unterstützen, damit sich diese mit innovativen Projekten im Tourismus oder auch im Naturschutz ein solides Standbein schaffen.

Nachdem sich in den letzten Jahren bereits zahlreiche Akteure der Region im Regionalforum der EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ mit wichtigen Projekten für den Spreewald eingesetzt und die Region vorangebracht haben soll nun die Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald noch mehr Menschen eine Chance bieten, dabei mitzutun und Verantwortung zu übernehmen für ihre Heimat.



26.11.2009

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Referat GR 4 Biosphärenreservat Spreewald, Eugen Nowak, Tel.: 03542/ 8921 -0, Fax: 03542/ 8921 -40, E-Mail: br-spreewald@lugv.brandenburg.de