
Biosphärenreservat Spreewald: Forschung und Projekte
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Im Rahmen von LEADER+ koordinierte das Biosphärenreservat Spreewald mit dem Bauernverband Niederlausitz-Spreewald in 21 landwirtschaftlichen Unternehmen der Region in den Jahren 2003 - 2005 das Projekt "Gläserne Produktion". Mit den Daten konnte der Beweis erbracht werden, wie nachhaltig die landwirtschaftlichen Betriebe der Region wirtschaften.
Mithilfe des Instituts für nachhaltige Landwirtschaft Halle wurde in den Betrieben die gesamte Produktion analysiert und bewertet. Betrachtet wurden sowohl Stoff- und Energieflüsse als auch ökonomische und ökologische Kriterien. Unter Berücksichtigung der konkreten Standortbedingungen ist so ablesbar, wie der Betrieb Qualitätsstandards, zum Beispiel von Agrarumweltprogrammen, genügt.
Nutzen aus dieser "gläsernen" Produktion ziehen nicht nur die Betriebe, sondern auch der Tourismus, die Konservenindustrie oder der Naturschutzschutz. Können sie doch mittels der vorliegenden Daten die hohe Qualität regionaler Produkte oder die Vorsorge für eine intakte Umwelt nicht nur beschwören, sondern auch belegen.
Dies stärkt Verbrauchervertrauen und schafft Wettbewerbsvorteile. Großes Gewicht besitzt dieser Nachweis ökologischer Leistungsfähigkeit auch mit Blick auf die seit Januar veränderten Förderbedingungen im Rahmen der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik. Die im Projekt ermittelten Daten belegen, dass die Landwirte ihre Flächen in dem geforderten guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand bewirtschaften.
Doch auch auf den überbetrieblichen Vergleich wird gesetzt. Dies trägt zur Kostenersparnis (Dünger, Treibstoff, Arbeitskraft) bei, verbessert die Wettbewerbsfähigkeit sowie die ökologische Gesamtsituation der Region.
13.12.2007
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Referat GR 4 Biosphärenreservat Spreewald, Eugen Nowak, Tel.: 03542/ 8921 -0, Fax: 03542/ 8921 -40, E-Mail: br-spreewald@lugv.brandenburg.de


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