
Naturpark Niederlausitzer Landrücken - Projekte
Projekte
Sicherung und Entwicklung der Binnensalzstellen Brandenburgs
Habitatverbesserungen für die Rotbauchunke
Die Rotbauchunke (Bombina bombina) ist eine erheblich gefährdete
Amphibienart, für deren Überleben in der Europäischen Union und in
Deutschland das Land Brandenburg eine besondere Verantwortung trägt. Im
Naturpark Niederlausitzer Landrücken sind zwei Reliktpopulationen erhalten
geblieben: im Raum Fürstlich Drehna/Tugam/Groß Mehßow sowie im Raum
Buchwäldchen/Muckwar. Nach der Einstellung des aktiven Bergbaus bestehen neue
Chancen für eine Wiederausbreitung der Art. Viele potenzielle Laichgewässer
sind aber inzwischen verfüllt oder verlandet. Es fehlen sogenannte
Trittsteinbiotope, die eine Ausbreitung ermöglichen.
Im Rahmen eines Projektes von 2003 bis 2006 wurden über 40 Kleingewässer saniert oder neu geschaffen und an zwei Straßenabschnitten Leiteinrichtungen zur Unterquerung während der Amphibien-Wanderung eingebaut. Träger bzw. Partner des Projektes waren der Boden- und Wasserverband Calau Oberland und der Gewässerunterhaltungsverband Obere Dahme-Berste sowie die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald, Landwirtschaftsbetriebe in Altdöbern und Settinchen. Erste Ergebnisse zeigen tatsächlich eine Ausbreitung von Rotbauchunken in einzelne neue Gewässer.
23.03.2007
Landesumweltamt Brandenburg, Referat GR 6 Naturpark Niederlausitzer Landrücken, Claudia Donat, Tel.: 035 324/ 305 -16, Fax: 035 324/ 305 -20, E-Mail: np-niederlausitzer-landruecken@lua.brandenburg.de


Seite drucken