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Naturpark Niederlausitzer Landrücken - Natur


Natur und Landschaft

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Naturschutz und UmweltbildungUmweltbildung (Foto: NP Niederlausitzer Landrücken)

Naturschutz und Umweltbildung haben in der Region eine lange Tradition. 1966 wurde in Luckau der Biologische Arbeitskreis (BAK) gegründet. Bis heute bestimmt diese Organisation, die sich 1990 dem Naturschutzbund (NABU) anschloss, die ehrenamtliche Naturschutzarbeit. 1969 fand in Drehna erstmals ein Spezialistenferienlager für junge Biologen statt. Daraus entstand eine Tradition, die bis heute anhält. Der BAK ist Träger des Naturparkzentrums Wanninchen. Auch in Calau und Finsterwalde entstanden nach 1970 aktive Naturschutzgruppen, die heute im NABU organisiert sind.

Im Naturpark wird auf diese langjährige Arbeit aufgebaut. Insbesondere die Naturwacht kooperiert bei Erfassungsprogrammen und der Betreuung von Schutzgebieten mit dem ehrenamtlichen Naturschutz. Auch bei der Umweltbildung ist diese Zusammenarbeit sehr wichtig.

Biotop- und Artenschutz

Die Naturparkverwaltung konzentriert sich auf die Sicherung der nach der FFH-Richtlinie  besonders zu schützenden Lebensraumtypen, die überwiegend in den 30 FFH-Gebieten liegen. Die Einhaltung des Pflege- und Entwicklungsplanes wird regelmäßig durch die Mitarbeiter der Naturwacht kontrolliert. Über vertragliche Vereinbarungen werden Anreize für die gezielte Pflege wichtiger Flächen geschaffen (Vertragsnaturschutz). Kleinere Flächen werden direkt durch die Naturwächter gepflegt, dabei kommen auch freiwillige Helfer zum Einsatz.


23.03.2007

Kontakt:
Landesumweltamt Brandenburg, Referat GR 6 Naturpark Niederlausitzer Landrücken, Claudia Donat, Tel.: 035 324/ 305 -16, Fax: 035 324/ 305 -20, E-Mail: np-niederlausitzer-landruecken@lua.brandenburg.de