
Naturpark Niederlausitzer Landrücken - Regionalentwicklung
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Bergbausanierung
Fast 15 Prozent der Naturparkfläche besteht aus ehemaligen
Braunkohletagebauen. Seit 1991 erfolgt hier eine Sanierung mit dem Ziel der
Gefahrenabwehr und Wiedernutzbarmachung der Flächen. Träger der Sanierung ist
die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV).
Inzwischen ist ein großer Teil der Sanierungsarbeiten abgeschlossen und der
Anstieg des Grundwassers ist deutlich sichtbar.
Entsprechend der Zielstellung des Naturparks erfolgte auf rund der Hälfte der Fläche eine naturnahe Gestaltung. In sieben Naturschutzgebieten hat die Entwicklung wertvoller Biotope Vorrang vor einer direkten Nutzung. Die Heinz Sielmann Stiftung erwarb daher über 3.000 Hektar .
Im Naturpark entstanden aus ehemaligen Tagebaurestlöchern sechs Seen von über 100 Hektar . Der Lichtenauer und der Stiebsdorfer See stehen komplett unter Naturschutz, vom Schlabendorfer und Stoßdorfer See größere Teile. Der Drehnaer, Schönfelder und der Ostteil des Schlabendorfer Sees werden sich zu Erholungsgebieten entwickeln.
23.03.2007
Landesumweltamt Brandenburg, Referat GR 6 Naturpark Niederlausitzer Landrücken, Claudia Donat, Tel.: 035 324/ 305 -16, Fax: 035 324/ 305 -20, E-Mail: np-niederlausitzer-landruecken@lua.brandenburg.de


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