
Naturpark Niederlausitzer Landrücken - Regionalentwicklung
Entwicklung der Kulturlandschaft
Die Niederlausitz ist reich an archäologischen Funden, weil der Bergbau eine
intensive Grabungstätigkeit der Wissenschaftler ermöglichte. Sehenswerte
Ausstellungen zeigen die Slawenburg Raddusch und das Niederlausitz-Museum
Luckau.
Der Naturpark entspricht weitgehend dem Kernland des slawischen Stammes der Lusizi, welcher sich nach der Völkerwanderung hier ansiedelte. Noch heute sind die Reste der Burgen als Erdwälle und Hügel (besonders eindrucksvoll: Freesdorfer Borchelt) zu sehen.
Nach Eingliederung in das Deutsche Reich erfolgte ab dem 12. Jahrhundert die deutsche Besiedlung und Herausbildung der heutigen Siedlungsstruktur. Mit dem Bau von Feldsteinkirchen und Siedlungen entstanden Kalk- und Lehmgruben, der Wald wurde bis auf streng geschützte Hudewaldbereiche (zum Schutz der Eichen für Eichelmast) zurückgedrängt. Weiträumige Heiden prägten das Bild der Landschaft bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Regulierung von Bächen ermöglichte den Bau von Wassermühlen. Die Anlage von Fischteichen bereicherte die ansonsten eher karge Landschaft.
23.03.2007
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Referat GR 6 Naturpark Niederlausitzer Landrücken, Claudia Donat, Tel.: 035 324/ 305 -16, Fax: 035 324/ 305 -20, E-Mail: np-niederlausitzer-landruecken@lugv.brandenburg.de


Seite drucken