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NLP Unteres Odertal: Umweltbildung


Das Umweltbildungskonzept für den Nationalpark

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weitere Informationen  Leitfaden Umweltbildung
 

Umweltbildung im Nationalpark (Foto: NLP Unteres Odertal)Das Umweltbildungskonzept des Nationalparks wurde vom Arbeitskreis der Umweltbildungsträger im Nationalpark erarbeitet und gibt die konkreten Ziele für die Umweltbildung im Nationalpark vor.

So soll neben der Wissensvermittlung vor allem auch ein ganzheitlicher Zugang zur Natur (mit möglichst vielen Sinnen, Gefühl und Verstand) angestrebt werden. Dies ist die Grundlage für eventuelle Veränderungen der persönlichen Werte und Einstellungen im Sinne des Schutzes und Erhalts der Natur.

Die Bildungsangebote im Nationalpark sollen unter der Leitlinie "Alles fließt - Natur kennt keine Grenzen" die Besonderheiten des einzigen Auennationalparks in Deutschland herausstellen und seine historische Entwicklung unter dem Einfluss des Menschen verständlich machen. Hauptinhalte können sein: die Auenlandschaft als artenreichster Lebensraum Mitteleuropas, Wesen der Wildnis, Naturgeschichte und Landschaftsentwicklung des Unteren Odertals von der Eiszeit bis heute.

Das Veranstaltungsangebot orientiert sich an den vorrangigen Zielgruppen (Schulklassen, Studenten, Familien, Spezialistengruppen, gemischte Gruppen). Die Veranstaltungsformen reichen von Vorträgen und Ausstellungen über Erkundungen, Führungen und Exkursionen bis hin zu Projektunterricht, Lernwerkstatt, Erlebniswanderungen und Naturerlebniscamps. Es liegt bereits eine umfangreiche Themensammlung für die unterschiedlichen Veranstaltungsformen und Zielgruppen vor. Weiterhin sind Materialien in Form einer Faltblattsammlung vorhanden, um Führungen und Exkursionen durch Hintergrundinformationen und Naturerkennungsaufgaben zu bereichern.

Großer Wert soll bei der Durchführung von Veranstaltungen auch auf die anschließende Evaluation gelegt werden, um festzustellen, inwieweit die definierten Ziele erreicht werden können. Durch eine Erfolgskontrolle in Form von schriftlichen Befragungen, Interviews oder Beobachtungen durch Unbeteiligte können wichtige Schlüsse für die Weiterentwicklung des Umweltbildungskonzeptes gezogen werden. Ebenso soll eine differenzierte Besucherstatistik eine genaue Analyse der Zusammensetzung der Besuchergruppen ermöglichen, um das Umweltbildungsprogramm optimal an die Bedürfnisse der Zielgruppen anzupassen.



12.02.2007

Kontakt:
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, Park 2, 16303 Schwedt (Oder) OT Criewen, Referat GR 2 Nationalpark Unteres Odertal, Hans-Jörg Wilke, Tel.: 033 32 / 26 77 -253, Fax: 033 32 / 26 77 -220, E-Mail: Hans-Joerg.Wilke@LUGV.Brandenburg.de