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Oberförsterei Calau


Lagebeschreibung    Beschreibung und Organisation    Landschaft, Böden und Wälder    Unsere Produkte    Lehrpfad „Luttchensberg“ 
           

Anschrift 

Funktion

Telefon

Oberförsterei Calau
Lindenstr. 7
03205 Calau

Leiterin der Oberförsterei: Forsträtin Teresa Seliger
Funktionsförster: Revierförster Andreas Lerch 
Bürosachbearbeiterin: Christiane Mattern
0 35 41 - 71 29 42
0 35 41 - 71 29 43
0 35 41 - 71 29 40

Fax:     
E-Mail : Obf.Calau@AFFLN.Brandenburg.de

0 35 41 - 71 24 96

Revier Missen

Forstamtmann Michael Freund 0 35 41 - 71 28 24

Revier Boblitz

Forstamtmann Armin Krüger 0 35 42 - 40 56 49

Revier Groß Beuchow

Forstoberinspektor Peter Pasieka 0 35 42 - 8 03 82
Revier Groß Mehßow Forstoberinspektor Lutz Krause 03 54 35 - 4 97 83
Revier Drehna Forstoberinspektorin Marina Siedschlag 03 53 24 - 3 06 68
Revier Ellerborn Forstamtmann Lutz Balke 0 35 46 - 18 73 42
 

Sprechzeiten

Dienstag : 13.00 - 17.00 Uhr

Lagebeschreibung

Gebaeude der Oberfoersterei

So finden Sie uns!

Die Oberförsterei Calau hat ihren Sitz direkt in der am Rande des Oberspreewaldes gelegenen Stadt Calau, der Stadt der berühmten Wortwitze, "Der Kalauer".

Sie finden die Oberförsterei, wenn Sie in Calau in Richtung Finsterwalde fahren, in die Springteichallee abbiegen (an der abbiegenden Hauptstraße links haltend in Richtung Ordnungsamt) und nach dem großen grünen Schulgebäude links abbiegen in die Lindenstraße.

Die Stadt Calau hat ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1279 erfahren. Sehenswert ist heute der Altstadtkern mit der spätgotischen dreischiffigen Stadtkirche und das Heimatmuseum mit erzählter Geschichte der Schuhmacherzunft, ihr verdankt die Stadt seine weltbekannte Bedeutung.

 



Die Mitarbeiter der Oberförsterei Calau

Territoriale Beschreibung und Organisation

Die Oberförsterei Calau ist auf einer Fläche von 17200 ha hoheitlich verantwortlich für alle Fragen und Probleme, die den Wald betreffen. Die schwerpunktmäßige Aufgabenverteilung wird durch die Verteilung der Eigentumsarten deutlich.

 
Vorrangige Aufgabe in der Oberförsterei Calau ist demzufolge die Beratung und Betreuung der insgesamt ca. 2650 privaten  Waldbesitzer im Territorium. 

Landschaft, Böden und Wälder

Geologisch ist die Oberförsterei Calau charakterisiert im nördlichen Teil durch flache Talauen des Baruther Urstromtales. Der größere Teil befindet sich im Endmoränengebiet des Niederlausitzer Grenzwalles.

Die Talauen des Baruther Urstromtales dienten den weichselkaltzeitlichen Schmelzwässern als Abflussbahn und weisen eine deutliche Terrassengliederung auf. Am Südrand des Tales dominieren weite Schwemmkegel der einmündenden Flüsse, wobei große Sandfächer der Spree im bekannten Spreewald besonders auffallen. Im nordöstlichen Bereich der Oberförsterei Calau befindet sich der südliche Bereich des Oberspreewaldes, eine holozäne Niederung im Urstromtal.

Der Niederlausitzer Grenzwall, der als geomorphologisches Hauptelement im Zentrum der Niederlausitz deutlich in Erscheinung tritt, ist Bestandteil des sogenannten südlichen Landrückens. Er markiert mit seinen typischen Endmoränen- und Sanderbildungen die Haupteisrandlage der Saale. Die Endmoränen und Hochflächen sind vorwiegend mit Wäldern bedeckt.

Resultierend aus der geologischen Entstehung zeigen sich die Landschaftsbilder der Oberförsterei Calau kontrastreich und deshalb sehr reizvoll für den Betrachter. Im nördlichen Teil gelegen der südliche Oberspreewald mit dem u.a. sehr sehenswerten Wiesenspreewald und dem Hochwald. Das Spreewald-Revier Boblitz gehört in großen Teilen zum Großschutzgebiet „Biosphärenreservat  Spreewald“.

Im westlichen Teil und im Zentrum der Oberförsterei befinden sich die Bergbaufolgelandschaften der ehemaligen Tagebaue Schlabendorf Nord und Süd, Seese - West und –Ost. 
Der Braunkohletagebau setzte bereits im 19. Jahrhundert mit kleinen Tief- und Tagebauen ein. Die Tagebaue in der Oberförsterei Calau sind bereits ausgekohlt und verkippt. Sie werden und wurden landschaftsgestaltend saniert. Im Entstehen sind zahlreiche Feuchtgebiete unterschiedlichster Ausprägungen, welche wertvolle Biotope darstellen.
So wurden seit 1996 fünf Naturschutzgebiete mit insgesamt 2300 Hektar Fläche ausgewiesen. Die Heinz Sielmann Stiftung kaufte seit dem Jahr 2000 über 3000 Hektar, um sie dauerhaft für Pflanzen und Tiere zu sichern.
Das Heinz Sielmann Naturparkzentrum Wanninchen informiert über die Tagebauregion, deren Landschaftsentwicklung und Natur. Das Naturparkzentrum des Naturparks "Niederlausitzer Landrücken" liegt unmittelbar am Rande des ehemaligen Tagebaus Schlabendorf-Süd. Es entstand aus einem Bauernhof, der als einziges Gehöft des Ortes Wanninchen nicht dem Bagger weichen musste.

Mit der Verteilung der Baumarten ist die Oberförsterei Calau  recht gut ausgestattet.

 

 

Unsere Produkte aus dem Wald

  • Wir zeigen Ihnen Bestände, in welchen Sie nach Einweisung durch den Revierförster selbst kostengünstig Ihr Brennholz sägen können. Fragen Sie uns!

  • Weihnachtsbäume und Schmuckreisig

  • Faschinen

  • Schwedenfackeln

  • Wildbret (zerlegte und unzerlegte Stücke)

  • Spezielle Anfragen an sonstigen Holzprodukten in kleinen Stückzahlen, fertigen wir nach Möglichkeit für Sie an. Kommen Sie vorbei oder rufen Sie uns an!


Geologischer und Waldlehrpfad „Luttchensberg“ 

Kennen Sie die Luttchen? Das ist das sagenumwobene „kleine Volk“ , dass in der Lausitz eine Hochburg hat und bevorzugt unter Erdhügeln, Steinen und kleinen Aufschüttungen wohnt. Bekannt sind Sie für das emsige Sammeln von Schätzen. 
Noch eifriger als die Luttchen hat der ehemalige Revierförster auf dem Lehrpfad alles zusammengetragen, was die einheimische Natur zu bieten hat und was Eiszeit und Bergbau hervorgebracht haben. Nach einer „Umsiedlung“ des Lehrpfades aufgrund von Bergbausanierungsmaßnahmen ist hier seit April 2000 ein neues Beispiel für forstliche Öffentlichkeitsarbeit entstanden.

                                                         Lehrpfad "Luttchensberg"

Auf dem Lehrpfad der Oberförsterei Calau werden verschiedene Themen aus den Bereichen Forstwirtschaft, Geologie , Heimatgeschichte, Jagd, Natur- und Artenschutz im wahrsten Sinne des Wortes "begreiflich“. Da wäre zum Beispiel der Bereich Geologie, der mit rund 350 Findlingen der Elster-Vereisung, ausschließlich aus Schlabendorfer Tagebauen, ein einmaliges Lehrkabinett darstellt. Diese Großgeschiebe werden bzw. sind schon an einer Stelle angeschliffen und poliert, um Farbe und Struktur sichtbar zu machen.

Um die durch den Bergbau verschwundenen Dörfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sind an der Wegweisereiche Namen und Lage der untergegangenen Dörfer zu lesen.

Der Themenkreis der Forstwirtschaft durchzieht den Lehrpfad wie ein rotes Band. An allen Ecken kann der Besucher sich über die Arbeit der Förster v.a. nach dem Bergbau informieren - von der Wiederaufforstung der Kippenlandschaft über Waldrandgestaltung bis hin zu Natur- und Artenschutzaufgaben.

Haben Sie Lust auf ein Führung mit dem Förster über den Lehrpfad bekommen? Für Gruppen und Schulklassen vereinbaren Sie bitte mit uns einen Termin.

                                                          Anfahrt zum Lehrpfad "Luttchensberg"


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Fachlich zuständig:
Landesbetrieb Forst Brandenburg, Betriebsteil Lübben, Oberförsterei Calau Tel.: 03541 - 712940; Fax: 03541 - 712496; 
E-Mail:
Obf.Calau@AFFLN.Brandenburg.de

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