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"Beim Jugendwaldeinsatz" Foto: Dr. G. Slotosch

Waldpädagogik im Landesforstbetrieb

Waldpädagogik interpretiert den Wald und vermittelt damit zwischen Wald, Forstwirtschaft und Gesellschaft. Sie hat ein positives Mensch-Wald-Verhältnis zum Ziel. Insbesondere will sie zur Nachhaltigkeit im Sinne von "in Generationen denken" anregen und zur Werte- und Herzensbildung junger Menschen beitragen.

In letzter Zeit ist das Interesse besonders der naturfern in Großstädten aufgewachsenen und lebenden Menschen am Wald stetig gestiegen. Neben Verbänden, unter denen speziell die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) zu nennen ist, und engagierten "Einzelkämpfern" hat auch die brandenburgische Landesforstverwaltung auf diesen gewachsenen Bedarf nach Interpretation des Natur- und Kulturgutes Wald reagiert: Als erstes deutsches Bundesland erklärte Brandenburg 1995 die Waldpädagogik zur Dienstaufgabe für alle Förster und definierte sie als waldbezogene Bildungs- und Erziehungsarbeit. Die forstliche Naturschutzeinrichtung "Haus des Waldes" wurde als Waldpädagogik-Zentrum mit der Koordinierung und Weiterentwicklung dieser Aufgabe betraut und hat seitdem erfolgreiche Arbeit geleistet.



02.12.2009

Kontakt:
Waldpädagogik-Zentrum Haus des Waldes, Klaus Radestock, Tel.: 03 37 63 / 6 44 44, Fax: 03 37 63 / 6 44 43, E-Mail: HausdesWaldes@AfFWu.Brandenburg.de