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Logo und Link zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

Brandenburg übernimmt Vorsitz für UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe ( 25.03.2010 )

Potsdam - Im länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe arbeiten die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg eng zusammen. Koordiniert wird die Zusammenarbeit von einer Länder-Arbeitsgemeinschaft, deren Vorsitz im Zwei-Jahres-Rhythmus wechselt. Heute hat Brandenburg in Potsdam den Staffelstab für die Jahre 2010 und 2011 von Niedersachsen übernommen.

Mit Gründung des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe im Jahr 1997 ist eines der größten Biosphärenreservate Europas entstanden. Es umfasst eine Fläche von rund 375.000 Hektar und rund 400 Kilometer Fließgewässer.

In Biosphärenreservaten wird modellhaft gezeigt, wie Natur und Landschaft bewahrt und gleichzeitig Bewohnern Einkommen und Lebensqualität gesichert werden können. Im Mittelpunkt stehen die vier Aufgaben von Biosphärenreservaten: Schutz von Naturhaushalt und natürlichen Ressourcen, nachhaltige Regionalentwicklung, Forschung und Umweltbeobachtung sowie Bildung und Kommunikation. Für die Zukunft des Biosphärenreservats stellen der Klimawandel und die demografische Entwicklung im ländlichen Raum besondere Herausforderungen dar.

Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe wurde 10 Jahre nach dessen Gründung gemäß den "Internationalen Leitlinien für das Weltnetz der Biosphärenreservate" von der UNESCO geprüft. Das Prädikat UNESCO-Biosphärenreservat ist ein Gütesiegel mit Verpflichtung. Besonders lobten die Prüfer den qualitativ hochwertigen Bericht, der von der Arbeitsgemeinschaft der Anliegerländer vorgelegt wurde sowie deren Zusammenarbeit. Das Komitee stellte sogar fest, dass dieser Bericht innerhalb des Weltnetzes der Biosphärenreservate als Vorbild und Modell dienen könne.

Kontakt:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Referat 02 "Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Kooperation", Alrun Kaune-Nüßlein, Tel.: 0331/ 866 -7016, E-Mail: Alrun.Kaune-Nuesslein@MUGV.Brandenburg.de