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Brandenburg mit Zukunftschancen für Ärztinnen und Ärzte ( 12.03.2010 )

Potsdam – "Brandenburg braucht engagierte Ärztinnen und Ärzte. Dafür werde ich überall und immer wieder die Werbetrommel rühren", sagt Gesundheitsstaatssekretär Dr. Daniel Rühmkorf. Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in allen Regionen des Landes sei eine große Herausforderung, die nur gemeinsam mit allen Partnern des Gesundheitswesens zu meistern sei. Der morgen in Potsdam stattfindende Informationstag der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg für Existenzgründer leiste dabei einen wichtigen Beitrag.

Brandenburg sei mehr als nur eine Reise wert - es habe auch für Medizinerinnen und Mediziner viel zu bieten, die sich hier eine berufliche Existenz aufbauen wollen. Vor allem ausreichend Arbeit - das könne er versprechen, sagte Rühmkorf. Und wo diese zu finden ist, dabei berate die Kassenärztliche Vereinigung als kompetenter und engagierter Partner diejenigen, die sich in der Mark niederlassen und heimisch werden wollen.

Weitere Hilfen sind die Niederlassungs- und Wirtschaftsberatung, staatliche Unterstützungen wie Investitionskostenzuschüsse und Umsatzgarantien. Brandenburg locke auch mithilfe seiner Gemeinden, die aktiv die Niederlassung von die Ärztinnen und Ärzten unterstützen sowie ein naturnahes und kulturell interessantes Umfeld bieten. Das gemeinsame Internetangebot www.hausarzt-in-brandenburg.de bietet umfassende Informationen und eine Übersicht zu allen Beteiligten im Land.

Innovationen "Made in Brandenburg" seien ein weiterer Standortvorteil. Gemeindeschwesterprojekte, also die Entlastung der Ärzte durch speziell geschulte Pflegefachkräfte und Medizinische Fachangestellte stehen ebenso wie der Einsatz moderner Technologien für die neuen Wege in der brandenburgischen Patientenversorgung. Beispielhaft, so Rühmkorf, sei das FONTANE-Projekt, das die Telemedizin nutze, um im ländlichen Nordbrandenburg die Betreuungsqualität für Patienten mit Herzkreislauferkrankungen zu verbessern. Die Telemedizin eröffne neue Wege in der gesundheitlichen Versorgung in Brandenburg, so bei der Verbesserung der hausärztlichen Versorgung und bei der stärkeren fachärztlichen Vernetzung zwischen den Krankenhäusern.

Kontakt:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Referat 02 "Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Kooperation", Alrun Nüßlein, Tel.: 0331/ 866 -7016, E-Mail: Alrun.Nuesslein@MUGV.Brandenburg.de