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Neurologisches Rehazentrum in Hohenstücken feiert 10. Geburtstag ( 01.02.2010 )

Potsdam/Hohenstücken – Das Neurologische Rehazentrum für Kinder und Jugendliche der Helios Klinik Hohenstücken feiert heute sein 10-jähriges Bestehen. „Diese Einrichtung hat nicht nur ihren festen Platz in der Rehalandschaft der Bundesrepublik – sie ist auch etwas Besonderes“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Dr. Daniel Rühmkorf, der zur Festveranstaltung die Glückwünsche der Landesregierung überbrachte. Ob bei chronischen Erkrankungen oder nach Verletzungen und Unfällen – „das Rehazentrum bietet Säuglingen, Kindern und Jugendlichen beste medizinische Behandlung und umfassende Betreuung“, so Rühmkorf.

Ziel der Therapie im Neurologischen Zentrum ist, die körperlichen und geistigen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen altersgerecht wieder herzustellen bzw. diese zu verbessern. Dazu werden vielfältige Leistungen bereitgehalten. So gibt es neben ärztlich-therapeutischen Maßnahmen, Physiotherapie und Krankengymnastik u.a. auch Sport-, Musik- und Tiergestützte Therapien sowie Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation. Außerdem gehört zur Einrichtung eine Klinikschule mit einem breitgefächerten Angebot – vom Sonderschulbereich bis zum Unterricht für Gymnasiasten.

Die Rehaklinik verfügt über 155 vollstationäre Rehabilitationsbetten, davon 54 Betten für die Reha von Kindern bis zum 14. Lebensjahr, 81 Betten für Jugendliche und 20 Betten für die Frührehabilitation. Darüber hinaus gibt es 10 tagesklinische Plätze.

Für diese Erfolgsgeschichte haben sich viele engagiert, erinnert der Staatssekretär. Auf Initiative des Brandenburger Gesundheitsministeriums wurden Anfang der 90er Jahre die ersten Pläne für den Bau einer solchen Einrichtung geschmiedet, die ersten Konzepte entworfen, und vor allem mit dem Gemeindeunfallversicherer und Krankenkassen Partner und Verbündete für die Umsetzung gefunden.

Neben Bundesmitteln und Geldern des Bundesverbandes der Gemeindeunfallversicherer hat das Land Brandenburg knapp 11 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Entwicklungschancen zu bieten, sei ein wichtiges Anliegen der Landesregierung. Dies schließt auch und im Besonderen die Fürsorge und Verantwortung für all jene ein, die von Krankheit und Behinderung betroffen sind, so der Staatssekretär abschließend.

weitere Informationen  Grußwort Staatssekretär Dr. Rühmkorf

Kontakt:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Referat 02 "Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Kooperation", Alrun Nüßlein, Tel.: 0331/ 866 -7016, E-Mail: Alrun.Nuesslein@MUGV.Brandenburg.de